Vom Schülerpraktikum bis China - mit Alexander Becker
Shownotes
Vom Schülerpraktikum mit 13 bis zum dualen BWL-Studium – Alexander Becker hat bei Böllhoff schon viele Stationen durchlaufen. Im Gespräch erzählt der 23-Jährige, wie ihn sein Weg vom Maschinen- und Anlagenführer über die Industriemechaniker-Ausbildung bis ins Studium geführt hat und weshalb ihm die Kombination aus Theorie und Praxis so viel bedeutet. Alex berichtet, wie Erfahrungen in der Produktion, der Logistik und im Studium zusammenwirken, warum Eigeninitiative für seine Entwicklung entscheidend war und wie daraus ein besonderes Projekt entstand: seine bevorstehende Praxisphase in China. Außerdem spricht er über seine Verbindung zu Asien, seine Leidenschaft fürs Kickboxen und warum Routinen, Disziplin und Neugier für ihn unverzichtbar sind.
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Transkript anzeigen
00:00:09: Insider, der Böllhoff Podcast.
00:00:12: Heute zu Gast.
00:00:13: Ich bin Alexander Becker.
00:00:15: Alter.
00:00:16: Dreiundzwanzig Jahre alt.
00:00:18: Bei Böllhoff arbeite ich als Dualer Student in der Betriebswirtschaftslehre.
00:00:22: Böllhoff ist cool, weil Böllhoff ein international agierendes Familienunternehmen ist, wo trotzdem jeder Mensch im Vordergrund steht.
00:00:30: Nach der Arbeit.
00:00:31: Sofa oder raus?
00:00:32: Ganz klar raus.
00:00:34: Das macht
00:00:34: mich aus.
00:00:35: Ich würde sagen, dass ich ein empathischer und freundlicher Mensch bin, der die Welt, sag ich mal, mit offenen Augen begegnet.
00:00:42: Und ich denke, ich bin sehr diszipliniert, wenn ich einen Ziel habe, möchte ich das auch erreichen.
00:00:48: Aber trotzdem offen bin für alles, was noch so kommt.
00:01:02: Hallo,
00:01:03: Kim.
00:01:04: Ja, schön, dass du da bist.
00:01:06: Meine Frage eigentlich immer zum Anfang.
00:01:08: Kannst du dich einmal selbst vorstellen und sagen, was du hier machst?
00:01:11: Ja, sehr gerne.
00:01:12: Ich bin Alex.
00:01:14: Ich bin dualer Student in der Betriebswirtschaftslehre.
00:01:17: Also, man kann das dualer Student nennen oder auch praxintegrierter Student, wie auch immer.
00:01:21: Und ich bin seit zwei Tausend neunzehn hier im Unternehmen.
00:01:24: Ich habe vorher meine Ausbildung als Maschinenanlagenführer und als Industriemechaniker gemacht.
00:01:30: und bin seit letztem Jahr im September hier als Praxintegrieter Student angefangen und studiere gleichzeitig an der Hochschulwiedefeld, genau, und ich durchlaufe innerhalb meiner Studiums halt verschiedene Abteilungen, sei es die Logistik oder das Projektmanagementoffice, genau.
00:01:50: Okay.
00:01:51: Ja, du hast ja eigentlich schon fast ein ganz bisschen früher angefangen als zwei tausend neunzehn.
00:01:55: Du hast ja schon mit dreizehn einen Schüler Praktikum hier gemacht.
00:01:58: Und vielleicht kannst du mal sagen, was dich früher schon an Technik interessiert hat und wie du da auf Bällow gekommen bist.
00:02:04: Genau, das ist richtig.
00:02:05: Ich habe schon mit dreizehn mal einen Schüler Praktikum hier gemacht.
00:02:07: Es war so, dass ich schon mich für Schrauben interessiert hatte, weil ich ein Mofa zu Hause hatte, wo ich sage ich mal immer so ein bisschen auch in Kontakt mit Schrauben war.
00:02:16: Und da meinte mein Vater zu mir, ob es nicht sinnvoll wäre, mal auch einen Praktikum im technischen Bereich zu machen.
00:02:22: Und dann bin ich tatsächlich gar nicht mal im technischen Bereich gelandet in meinem Praktikum, sondern eher in der Logistik, die mich das interessiert hat.
00:02:28: Aber das war einfach der Bezug auf ein Unternehmen, wo man, sage ich, auch mal technischen Beruf ausüben könnte.
00:02:35: Und genau so bin ich dann für ein paar Tage hier im Praktikum gelandet.
00:02:40: Okay, cool.
00:02:41: Also, so ein ganz, ganz riger Start.
00:02:42: Und das hat dich dann wahrscheinlich auch dazu bewegt, dass du hier deine Ausbildung gestartet hast?
00:02:46: Genau, dann war ja noch, sag ich mal, ein paar Jahre die Schulbank dran.
00:02:51: Und da muss ich mir auch erst mal überlegen, was mache ich denn?
00:02:53: Das ist in dem Alter natürlich auch gar nicht so einfach, das unterschätzt man immer.
00:02:57: Und dann war für mich aber klar, ab Ende der neunten Klasse, dass ich meine Ausbildung hier machen möchte und habe erst mal mit der Ausbildung zum Maschinenanlagenführer angefangen.
00:03:06: Hab da auch die meiste Zeit an der Duisburger Straße verbracht in der Hüllegehol-Fertigung.
00:03:12: Hab da wirklich den kompletten Prozess von Anfang bis Ende des Fertigungsprozesses kennenlernen dürfen.
00:03:18: Und hab dann nach zwei Jahren im Juli, im Jahr zwanzig, meine Ausbildung als Industriemechaniker noch angefangen, genau.
00:03:27: Okay, und wie kam es eigentlich dazu, dass du dann noch eine Ausbildung hinterhergeschoben hast und nicht dargeblieben bist, wo du gestartet hast?
00:03:33: Das war einfach so, weil ich etwas mehr wollte als nur eine Ausbildung.
00:03:37: Ich war achtzehn Jahre alt und ich habe es schon irgendwie danach gestrebt.
00:03:41: Hey, mit achtzehn Jahren möchte ich, sage ich mal, meinen Bildungsweg nicht vollständig abschließen.
00:03:46: Und es war immer, sage ich mal, mein Ziel, Industriemechaniker zu werden.
00:03:50: Das hat nur damals mit meinen Schulnoten nicht so ganz singer hauen, weil ich in der zehnten Klasse vielleicht noch andere Flüse im Kopf hatte.
00:03:56: Dementsprechend habe ich mit Bölow die Abmachung getroffen, dass ich erst mal die Ausbildung zum Maschinenanlagenführer mache und dass wir dann schauen, wenn alles soweit passt und es, sag ich mal, matcht, dass wir dann noch die Ausbildung zum Industriemechaniker dranhängen.
00:04:11: Und da war ich auch wirklich sehr froh, dass das geklappt hat.
00:04:15: Ja, dann hat es ja eigentlich perfekt so gepasst mit dieser Abmachung und dass es dann beides für dich funktioniert hat.
00:04:20: Was sind denn so für dich wesentliche Unterschiede gewesen zwischen den beiden Ausbildungen?
00:04:24: Also gab es da große Unterschiede?
00:04:26: Ja, auf jeden Fall.
00:04:27: Also es war so, dass die Ausbildung zum Maschinenanlangführer so war, dass ich, sag ich mal, weit aus mehrnder Produktion tätig war, als zum Beispiel in der Ausbildung zum Industriemechaniker.
00:04:38: Also die Industriemechanikausbildung war schon mal... Ich würde sagen, vom Rhein-Technischen her etwas anspruchsvoller auf jeden Fall als die Maschinenanlagenführerausbildung.
00:04:46: Es war einfach völlig unterschiedlich.
00:04:48: Zum Beispiel beim Industriemechaniker hat man den Anlagenbau kennengelernt, man hat kennengelernt, wie zum Beispiel die Helikolmaschinen gebatet oder repariert werden.
00:04:56: Es war nochmal etwas, sage ich mal, mehr in die Materie rein, wo man zum Beispiel aber auch wieder bei Maschinenanlagenführer sagen muss, man hat nochmal viel mehr das Produkt kennengelernt.
00:05:07: Als Industriemechaniker bist du eher mit den Maschinen beschäftigt, die wir z.B.
00:05:12: bauen oder die wir selber nutzen, um die Produkte herzustellen.
00:05:16: Und als Maschinenführer bist du eher, sag ich mal, für die Produkte zuständig, die wir herstellen.
00:05:20: Also sei ich sehr helikoi.
00:05:22: Genau.
00:05:23: Okay, also können wir einfach sagen, dass die beiden Ausbildung so ein bisschen ineinander reingespielt haben und du von beiden Seiten dann so, ja, wie kann man das sagen?
00:05:31: Ein Einblick hattest und dir das vielleicht auch geholfen hat, dass du vorher schon eine Ausbildung hattest?
00:05:36: Absolut.
00:05:37: Also ich würde sagen generell, dass die beiden Ausführungen sich perfekt ergänzen, weil ich finde die Maschinenanlagen für Ausführungen war erstmal so der perfekte Start.
00:05:44: Man hat auch erstmal nochmal das Unternehmen viel besser kennengelernt.
00:05:47: Was wir herstellen, wie wir es herstellen und ich fand das super hilfreich auch jetzt mittlerweile.
00:05:53: In meinem Studium hilft mir das immer, immer wieder weiter.
00:05:56: Ich weiß doch, letztens saß ich nach Vorlesung im internen Rechnungswesen und fragte der Professor, kann mir jemand erklären, was eine Spritzkussmaschine ist?
00:06:04: Und ich weiß noch, damals als Industriemechaniker war ich hier in der Kunststofffertigung an Archimedesstraße und hab halt gelernt, was eine Spritzkussmaschine ist und konnte, sag ich mal, deine Vorlesung ganz gut erklären.
00:06:16: Und das ist halt so ein kleiner Fun-Fact, den ich ganz gerne erzähle.
00:06:19: Das hilft auch im BWL-Studium, so eine technische Ausbildung, ganz klar.
00:06:24: Okay, das hätte ich jetzt gar nicht erwartet, dass BBL irgendwas mit Maschinen und Anlagen, Führer oder Industriemechaniker zu tun hat, aber auf jeden Fall cool.
00:06:32: Wie ging es denn danach, deiner Ausbildung weiter?
00:06:34: Hast du direkt angefangen zu arbeiten hier oder was hast du gemacht?
00:06:37: Genau, ich kann mich noch daran erinnern, wo ich dann meine Ergebnisse von der EK haben bekommen habe und dann wusste okay, das ist jetzt mein letzter Arbeitstag und es war für mich von Anfang an abgesprochen, dass ich nicht gleich mit einem Job rein starte.
00:06:50: Da hätte ich mich auch weit aus früher drum kümmern müssen, sondern ich wollte erst mal reisen und bin dann für fünf Wochen alleine nach Thailand geflogen, weil ich mache halt Kickboxen und hab mich dann ein Muay Thai Box Camp angemeldet und hab dann da fünf Wochen halt trainiert und halt alleine gelebt.
00:07:10: Und das war für mich eine tolle Erfahrung.
00:07:12: Nach der Ausbildung muss ich mal so selber zu belohnen und einfach mal eine andere Kultur noch mal kennenzulernen.
00:07:17: Und ich war selber noch nie so lange alleine von zu Hause weg.
00:07:21: Deshalb war das schon schön, mal diese Erfahrung gemacht zu haben.
00:07:25: Und dann, wenn ich wiederkommen und eine Woche später habe, habe ich dann direkt an der Dysruger Straße für drei Monate als Maschinenanlagenführer angefangen.
00:07:33: Also es war auch befristet auf drei Monate, weil dann auch im Anschluss mein Fachabitur im Bereich Maschinenbäutechnik angefangen hat an der Kaiserviering-Schule.
00:07:42: Okay.
00:07:43: Ja, klingt auf jeden Fall cool.
00:07:44: Was war das für ein Gefühl für dich, als du so wusstest, dass es mein letzter Arbeitstag ist?
00:07:49: Du wusstest ja, was auf dich zukommt.
00:07:51: Was war das für ein Gefühl für dich, letzter Arbeitstag?
00:07:54: Jetzt fliege ich nach Thailand.
00:07:55: Also es war schon irgendwie ein schönes Gefühl, muss ich sagen, weil mit der Abschlussprüfung fällt schon viel von einem ab.
00:08:01: Das kann, glaube ich, jeder behaupten, der mal ... eine Closur in der Uni geschrieben hat oder eine Prüfung bei der IRK für so eine Ausbildung abgelegt hat.
00:08:09: Also es war schon irgendwie eine Art Belohnung und ich wusste halt auch, dass ich wiederkomme.
00:08:12: Es war jetzt nicht dieses Gefühl, dass ich das Unternehmen hier verlassen und wiederkomme, sondern ich war schon froh, dass ich, sag ich mal, diese Sicherheit hatte und wusste, okay, ich habe mit meinem Vorgesetz abgemacht, so und so geht es weiter und hatte da auch das gute Gefühl, dass ich hier hoffentlich ein Jahr später, sag ich mal, wiederstehe.
00:08:31: Ja, also könntest du mit so einem richtig guten Gefühl einfach da rein starten, diese fünf Wochen voll genießen.
00:08:36: Und dann hast du ja gesagt, dass du in der Bölow-Produktion dann drei Monate lang warst.
00:08:41: Was hast du da genau gemacht?
00:08:43: Und wann wurde dir klar, dass du vielleicht noch mehr möchtest, als diese drei Monate da zu arbeiten?
00:08:47: Ja, also mir war von Anfang an klar, dass ich, sag ich mal, dort nur für drei Monate arbeite, um einfach etwas Geld zu verdienen und nochmal Berufserfahrungen zusammen.
00:08:55: Und ich würde sagen, das schadet auf jeden Fall auch nicht.
00:08:57: vor und nach der Ausbildung nochmal das etwas eingerostete Wissen aus der Maschinenanlagenführer Ausbildung wieder rauszuholen.
00:09:03: Genau.
00:09:04: Und das war dann wirklich ein Job im Dreischichtbetrieb.
00:09:07: Also Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht.
00:09:10: Und man hatte dort eine fünf, drei Stundenwoche.
00:09:13: Und dann war ich in der Helikopferdigung halt eingesetzt und durfte da wirklich dann die Teile produzieren.
00:09:18: Wie man sich, sage ich mal, vorstellt in der Produktion.
00:09:21: Ich weiß nicht, hast du schon mal die Produktion dort gesehen?
00:09:23: Ja, wir waren einen Tag, waren wir da.
00:09:26: Aber ich steh mir das noch sehr anstrengend vor, wenn du jetzt sagst, Schichtbetrieb.
00:09:30: Ja, dass es eine besondere Helikofertigung ist.
00:09:32: Das ist nicht eine normale Fertigung, wo das Teil rauskommt.
00:09:36: Man drückt auf den Knopf, die Maschine ist perfekt eingestellt.
00:09:38: Sondern es ist schon recht anspruchsvoll, so eine Maschine einzurichten.
00:09:42: Im Gegensatz vielleicht zu anderen Unternehmen, die Maschinen haben.
00:09:46: Es ist sehr präzise.
00:09:48: Und es ist schon etwas, wo man sich wirklich Zeit nehmen muss, um da angelern zu werden.
00:09:52: Also man ist jetzt nicht von jetzt auf gleich... Zeige ich mal, ein guter Maschinenbediener, wenn man so kleine Produkte herstellt.
00:09:59: Du hast ja schon mal bestimmt diese kleinen Helicoids gesehen.
00:10:02: Da fällt einem mit dem bloßen Auge tatsächlich gar nicht der Fehler.
00:10:05: Also wirklich auch, was da jetzt vielleicht gerade defekt ist an dem Teil, wie so das Ausschuss ist.
00:10:11: Und für mich war das einfach noch mal schön zu sehen, wie es ist, drei Monate Geld zu verdienen, zu arbeiten und diese Verpflichtung zu haben.
00:10:20: Jeden Morgen kommt es weiter Arbeit zu sein und vielleicht noch mal anders wie in der Schule, wo, sag ich mal, es etwas noch mal lockerer abläuft, ne?
00:10:28: Ja, absolut.
00:10:29: Also wenn du das mit Schule vergleichst, dann jeden Morgen, wann bist du angefangen?
00:10:33: um sechs?
00:10:34: Bei der Arbeit ja um sechs Uhr.
00:10:35: Ja, jeden Morgen um sechs Uhr anfangen.
00:10:37: Da bist du wahrscheinlich aufgestanden, wenn du Schule hattest oder?
00:10:39: Nee.
00:10:42: Deswegen, also verstehe ich voll, finde ich aber cool, dass du es gemacht hast.
00:10:45: Und da hast du schon auch so ein mega... Ja, du hast Arbeitserfahrung gesammelt, kann man ja sagen.
00:10:49: Und danach hast du gesagt, hast du deinen Fachabitur noch gemacht?
00:10:52: Genau, richtig.
00:10:52: Dann war für mich klar, ich mache noch das Fachabitur.
00:10:55: Das dauert eigentlich zwei Jahre, aber dadurch, dass ich eine technische Ausbildung hatte, ist es so, dass ich mir dieses ein Jahr anrechnen lassen konnte und das Fachabitur quasi ein Jahr ging, insgesamt elf Monate.
00:11:07: Und ich muss sagen, dass das eine unheimlich tolle Zeit, warum man wirklich viel noch mal gelernt hat.
00:11:14: Also ich sage jetzt schon, ohne dass... Fachabitur, wäre ich im Studium völlig aufgeschmissen gewesen, weil es nochmal ganz andere Dinge sind, die man dort lernt als in der Ausbildung.
00:11:25: Also es ist nochmal wie ich was ganz anderes von der Mathematik her, oder dass man auch mal wie ein Deutschunterricht hat oder ein Englischunterricht.
00:11:32: Das ist einfach was anderes als eine Ausbildung.
00:11:35: Und das war doch irgendwie schön, diese Verpflichtung nicht mehr zu haben, dass man, sag ich mal, nur am Arbeiten ist, sondern man hat dieses Jahr auch genossen.
00:11:46: dieses Privileg zu haben.
00:11:47: Man geht jetzt Schule, macht seine Hausaufgaben und dann hat man noch Feierabend.
00:11:52: Ja, das ist absolut was anderes, doch verstehe ich dich.
00:11:55: Und danach hast du direkt dann angefangen, deinen Duales Studium hier mit Bölow zu machen?
00:12:00: Nee, tatsächlich nicht.
00:12:01: Ich habe dann erst mal zwei Monate als Industriemechaniker gearbeitet.
00:12:06: Genau, hier auch in der Bölow Logistik und habe da hauptsächlich unterstützt in dem Service der Logistik.
00:12:15: habe dort die Anlagen gewartet und bei verschiedenen Projekten mitgeholfen.
00:12:21: Generell ist in der Zeit viel in der Logistik passiert und dort konnte ich, sag ich mal, einfach nochmal den Kolleginnen und Kollegen unter die Arme greifen.
00:12:31: Und war für mich natürlich auch super, weil ich habe vorher noch nie die Logistik kennengelernt und ich konnte dort nochmal einen richtig guten Eindruck, sag ich mal, bekommen, wie die Logistik abläuft, aber auch von den Förderanlagen, weil das ist schon ziemlich komplex.
00:12:45: Ja, so bist du irgendwie immer, du warst zwar irgendwo manchmal weg, aber du bist immer wieder zur Belof zurückgekommen.
00:12:51: Ja.
00:12:51: Da hat es immer irgendwo diese Verbindung.
00:12:54: Und darüber ist dann auch dein Studium entstanden sozusagen.
00:12:56: Genau, also mein Studium habe ich dann, dass ich mein Studium anfangen werde bei Belof, das habe ich auch vor dem Ende meiner Ausbildung schon abgesprochen.
00:13:05: Und so war für mich klar, okay.
00:13:07: Ich werde September, ist mein Studium hier bei Bulldog anfangen.
00:13:12: Das ist schon empfehlenswert.
00:13:13: Und das empfehle jeden, der vielleicht gerade in der Ausbildung ist.
00:13:16: Und ein duales Studium an Bulldog anfangen möchte, das Vorzeichen zu kommunizieren.
00:13:21: Weil, wenn das zwei Monate vor Studienstart ist, ist das natürlich schon zu spät.
00:13:25: Genau.
00:13:25: Und deshalb, dass irgendwie im Voraus zu planen, empfehle ich generell im Azubi.
00:13:30: Weil das geht echt immer schneller als gedacht, so eine Ausbildung.
00:13:34: Genau.
00:13:35: Ja, war mega, dass das dann auch so geklappt hat.
00:13:37: Ich meine, da war ja dann noch ziemlich viel dazwischen nach Ausbildungsende, bis du dann wirklich angefangen hast zu studieren.
00:13:43: Und ja, du studierst jetzt dual BWL.
00:13:46: Was kann man sich darunter forschen?
00:13:48: Also wie funktioniert das hier überhaupt im Zusammenhang mit Böllhof?
00:13:50: Genau, also das ist ja ein Praxintegriertestudium, welches die Hochschule Bielefeld in Kooperation mit Böllhof anbietet.
00:13:57: Und es ist so, dass ich halt hier bei Böllhof zum Beispiel drei Monate meine Praxphase habe.
00:14:02: Und dann drei Monate wieder in der Theoriephase.
00:14:05: In der Theoriephase habe ich dann halt verschiedene Module, kommt halt immer so ganz auf Semester an.
00:14:10: Zum Beispiel im ersten Semester hat man dann zum Beispiel Rechnungswesen und Mathe und im zweiten zum Beispiel Statistik und so weiter.
00:14:18: Das sind immer recht taffe Zeitpläne, die man dort hat.
00:14:21: Also man schreit immer Anfang Januar und halt Mitte Juli seine Klausuren und ist danach dann wieder in seiner Praxisphase bei Willow.
00:14:31: Und ich muss sagen, dass das für mich die perfekte Kombination ist, weil ich sage mal, jede Praxisphase bei Bölow ist so eine Art Praktikum, wo ich entweder in eine Abteilung reinstuppern kann oder auch in verschiedene Unterabsprache.
00:14:45: Und für mich ist das eigentlich immer toll, weil nach der Praxisphase freue ich mich quasi wieder auf meine Freunde in der Uni und auch, wie Sie ja, sage ich mal, diesen Theorie teilzuhaben.
00:14:56: Ende der Theoriephase freue ich mich auch einfach wieder zu arbeiten und auf die Kolleginnen, das ist schon, finde ich, die perfekte Abwechslung.
00:15:05: Okay, also findest du da schon immer diese Praxis und Theorie nicht gleichzeitig zu haben wie zum Beispiel eine Ausbildung, sondern abwechslend, aber kannst du wahrscheinlich auch die Sachen, die du vielleicht gerade im Studium gelernt hast, danach wieder anwenden hier?
00:15:19: Genau, das ist eigentlich auch so eine tolle Sache, dass man die Sachen, die man in der Theoriephase hat, halt hier anwenden kann.
00:15:27: Natürlich ist es immer anders zu der Vorlesung.
00:15:30: Man kann nie sagen, dass das, was man da jetzt genau lernt, dass es genau so in der Praxis angewendet wird, aber es ist schon hilfreich.
00:15:37: Und ich persönlich würde den Weg, wie es die Hochschule mit Bölow macht, sage ich mal, viel mehr bevorzugen.
00:15:45: als wenn ich jetzt sage ich mal zwei Monate in der Universität und dann drei Tage hier bei Bölow.
00:15:50: Das wäre mir irgendwie zu stressig und ich muss sagen, so hat man auch einen viel besseren Lernrhythmus.
00:15:55: Man hat diese getrennten Blöcke und man kann sich viel besser auf die eine Sache konzentrieren.
00:16:01: Ja, cool.
00:16:02: Dann geht es ja jetzt für dich auch ganz bald nach China.
00:16:05: Da könnte man ja fast sagen, dass du ein Pilotprojekt gestartet hast.
00:16:09: Vielleicht kannst du mal erzählen, was du davor hast und was das auch mit Beloff zu tun hat.
00:16:13: Genau.
00:16:14: Ja, es geht jetzt bald nach China.
00:16:16: Am vierzehnten Januar fliege ich aus Deutschland nach Shanghai.
00:16:20: Das ist eine aufregende Reise, die es eigentlich mal bevorsteht.
00:16:23: Und ich weiß auch noch gar nicht groß, was mich da erwartet.
00:16:27: Es ist so, dass es das erste Mal ist, dass du aller Studenten von Bölow nach Asien oder so weit weg, sag ich mal, geschickt wird.
00:16:34: Und es ist so, dass dies zustande kam, vor allem durch Eigeninitiative, weil ich habe mich schon immer für den Standort in Asien interessiert.
00:16:43: Das ist ein total aufstrebender Standort in Wushi.
00:16:47: Das ist ca.
00:16:48: hundertfünfzig Kilometer von Shanghai entfernt.
00:16:50: Und es ist eine kleine Stadt mit acht Millionen Einwohnern knapp.
00:16:54: ist sich schon eine andere Dimension zu Bielefeld.
00:17:00: Für ein Ostesfalle wie mich ist das, was völlig Neues, aber dadurch, dass ich mich wirklich für Asien interessiere und auch gerne andere Standorte in der Gruppe von Bölow, sag ich mal, kennenlerne, ist das für mich die optimale Bedingung und die Möglichkeit, dort neue Erfahrungen zu sammeln.
00:17:20: Okay, du hast gerade schon gesagt, da steckt viel Eigeninstitiative hinter.
00:17:24: Wie bist du da die Planung angegangen?
00:17:26: Also, das gehen hast du da angesprochen oder wie hast du das überhaupt zu uns rollen gebracht?
00:17:32: Ja, es war so, dass ich schon das Länge am Kopf hatte und dann habe ich dem Vertriebsleiter aus Bangkok eine E-Mail geschrieben und der hat mich dann wieder weitergeleitet an unseren Geschäftsführer aus Asien.
00:17:47: Dem habe ich dann eine E-Mail geschrieben und habe meine Interesse bekundet.
00:17:52: Und habe dann verschiedene Teamsgespräche geführt mit den Kolleginnen und Kollegen aus Asien.
00:17:59: Und dann hat sich das so ergeben.
00:18:01: Also natürlich steckt sehr viel Planung in so einem Projekt.
00:18:04: Also sei es die Versicherung, sei es der Flug oder die Unterkunft.
00:18:07: Und so ein Projekt ist ja auch nicht gerade so, dass man das jetzt mal bucht.
00:18:12: Dass man sagt, okay, so hier Hotel und Flug.
00:18:16: Und los geht's, nein, man muss ja auch irgendwie schauen, in welchem Bereich man dort arbeitet.
00:18:20: Weil ich meine, das ist ja auch ein eigenes Unternehmen, sage ich mal, in Asien, die ihre eigenen Bereiche haben.
00:18:28: Und da will man ja nicht einfach so rein-crash und sagen, hi, hier bin ich.
00:18:32: Und was habt ihr jetzt für Aufgaben?
00:18:33: Sondern es ist immer, sage ich mal, empfehlt, sehr zu besprechen, okay, wo kann ich arbeiten?
00:18:38: Und da war ich auch sehr dankbar für, dass die Kollegen aus China sich da schon so viel Gedanken über gemacht haben.
00:18:46: Und dann haben wir ein Gespräch geführt, in welchem Bereich ich arbeite.
00:18:50: Und es ist jetzt so, dass ich im Vertrieb sein werde, im Vertrieb im Marketing.
00:18:54: Und werde ja, sage ich mal, ja, kulturübergreffende Erfahrungen machen.
00:18:59: Also gar nicht mal nur im Büro, sondern mir wurde von Anfang an gesagt, dass ich auch das Land kennenlernen soll, dass ich mit zum Kunden fahren soll.
00:19:07: Und das finde ich schon, ist eine tolle Möglichkeit, die mir da gegeben wird.
00:19:11: Da bin ich auch sehr, sehr dankbar für.
00:19:14: Wer weiß, ob es einen da wieder hinschlägt, aber ich könnte mir schon gut vorstellen, eventuell auch mal eine Zeit lang vielleicht für Bölow im Aushand zu arbeiten.
00:19:25: Ja mega, das klingt auf jeden Fall nach einem total spannenden Projekt und ich bin gespannt, was du dann auch erzählst, wenn du wieder da bist.
00:19:31: Jetzt war also so China, Thailand, du hast schon von Kickboxen dort erzählt, wieso hast du so ein starkes Interesse für Asien, allgemein?
00:19:39: Also ich bin in Singapur geboren und das ist der Hauptgrund, wieso ich, sage ich mal, glaube ich, so mich verbunden zu Asien fühle.
00:19:46: Und ich mache schon recht oft Urlaub dort, weil, wie gesagt, einer meiner Hobbys ist halt Kickboxen und Teiboxen.
00:19:54: Und das ist ein Modernationalsport in Thailand und deshalb hat es mich jetzt die letzten Jahre öfters mal der Ort hinverschlagen.
00:20:01: Und das ist, glaube ich, auch etwas, wenn man dort ist.
00:20:04: Jeder kann das, glaube ich, selber beurteilen.
00:20:07: Aber es ist schon eine besondere Kultur dort.
00:20:11: Und ich fühle mich persönlich da sehr wohl.
00:20:13: Das Essen ist super, die Leute sind nett.
00:20:16: Und ich denke, dass Asien eigentlich für mich persönlich der perfekte Kontinent ist.
00:20:21: Also, ich finde Amerika auch total toll.
00:20:24: Aber wie fühle ich mich dort am Wulzen?
00:20:26: Genau.
00:20:27: Und das war natürlich super, dass Bölow-Deutsch dort stand hart.
00:20:30: hat sich gut eingeboten, genau.
00:20:33: Ja, mega.
00:20:34: Das passt ja irgendwie alles perfekt zusammen, was du da gerade so erzählt hast, deine privaten Interesse und auch so jetzt mit der Arbeit dann verbunden.
00:20:42: Vielleicht versteht es sich dann ja wirklich dahin.
00:20:45: Du hast gerade schon angesprochen, so Kickboxen, Highboxen, es ist ja so... mehr deinem Privatleben.
00:20:50: Was machst du sonst noch?
00:20:52: So scheint es sehr sportlich zu sein.
00:20:54: Gibt es sonst noch andere Hobbys oder so, die du zum Ausgleich zur Arbeit machst?
00:20:57: Ja, doch.
00:20:58: Auf jeden Fall.
00:20:59: Also wir wohnen im Bielefeld, meine Freundin und ich.
00:21:02: Und das Schöne ist ja im Bielefeld, dass wir hier sehr viel Wald und sehr viel Grün haben.
00:21:06: Deshalb, was ich sehr gerne mache, ist zum Beispiel nach der Arbeit in Teutoburger Wald einfach zu gehen.
00:21:11: zum Beispiel zu joggen, das eher als spazieren.
00:21:13: So nach der Arbeit einfach die Lauffuhr an und los geht's.
00:21:16: Das ist nicht immer so.
00:21:17: das perfekte Ventil oder ab und zu auch mal ins Fitnessstudio.
00:21:20: Einfach so klassisches Krafttraining schaltet eigentlich auch nicht.
00:21:24: Ich würde sagen, das ist so eine bunte Mischung halt aus.
00:21:26: Ja, Kickboxen, joggen und halt ja mal so joggen gehen oder spazieren gehen in Teuto.
00:21:33: wenn es keine Wettkämpfe sind.
00:21:36: Ich hatte jetzt die spannende Erfahrung, dass ich zum Beispiel auch dieses Jahr ein Wettkampf hatte im Kickboxen.
00:21:42: Und das war schon eine besondere Erfahrung.
00:21:45: Ein Gefühl, was man so gar nicht beschreiben kann.
00:21:48: Aber ja.
00:21:49: Total spannender Hobbys auch auf jeden Fall.
00:21:52: Also sagst du, du bist eher ein Ausdauer oder Krafttrainingstyp?
00:21:57: Ich würde sagen Ausdauer.
00:21:58: Okay.
00:21:59: Und hast du eine feste Morgenroutine oder bist du eher so ein?
00:22:03: Ich starte flexibel in den Tag?
00:22:05: Ich bin ein ganz klarer Routine-Mensch.
00:22:07: Und eine Routine, die nie vielen darf, ist natürlich der Kaffee morgens.
00:22:13: Der ist wie bei so vielen wahrscheinlich auch ganz essentiell.
00:22:17: Aber sonst kommt es natürlich darauf an, manchmal macht man auch morgens vielleicht noch Sport.
00:22:21: Wenn man weiß, man schafft das irgendwie gar nicht mehr am Tag, weil man vielleicht lange im Büro deiner Uni sitzt.
00:22:26: Aber das schaffe ich auch nicht.
00:22:28: Das muss ja nicht sein.
00:22:30: Okay.
00:22:32: Ja, cool.
00:22:32: Danke für diesen mega spannenden Einblick in dein Arbeitsleben, aber natürlich auch in dein privates Leben und schön, dass du da warst.
00:22:40: Danke für die Einladung.
00:22:41: Es hat mich sehr gut freut, hier gewesen zu sein.
00:22:44: Ciao.
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