Unternehmenskommunikation auf den Punkt – mit Robert Rogalla

Shownotes

In dieser Folge ist Robert Rogalla, Communication Manager im Bereich Corporate Communication & Branding, zu Gast. Er gibt Einblicke in die Unternehmenskommunikation von Böllhoff und die Besonderheiten, die ein international tätiges Familienunternehmen dabei mit sich bringt. Sein Arbeitsalltag ist vielseitig gestaltet: Corporate Website und LinkedIn über Nachhaltigkeitsinhalte bis hin zum Image-Jahresbericht. Robert erklärt, wie Kommunikationsthemen entstehen, wie Texte von der ersten Idee über Interviews bis zum fertigen Beitrag entwickelt werden und warum es ihm besonders wichtig ist, komplexe Inhalte verständlich und anschaulich auf den Punkt zu bringen. Dabei spielt auch der Einsatz von KI eine Rolle, etwa in der Recherche und der Aufbereitung von Inhalten – immer mit dem Anspruch, persönliche Perspektiven und Zwischentöne nicht zu verlieren. Neben dem beruflichen Einblick geht es auch um die Person hinter den Texten: Roberts Weg in die Unternehmenskommunikation, seinen Ausgleich im Alltag durch Musik und unzählige Heavy-Metal-Konzerte, Reisen und das Leben mit einem Hund, der Strand liebt, aber den Fahrradanhänger hasst.

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Transkript anzeigen

00:00:09: Insider, der Böllhoff-Podcast.

00:00:12: Heute zu Gast.

00:00:13: Robert Roganna.

00:00:15: Alter.

00:00:15: Sieben, dreißig Jahre alt, gerade geworden.

00:00:18: Bei Böllhoff arbeite ich als... Kommunication Manager in der Abteilung Corporate Communication and Branding.

00:00:24: Böllhoff ist cool, weil?

00:00:26: Weil hier Traditionen auf Innovationen trifft, also weil wir einerseits in Familienunternehmen in vierter Generation sind, aber weil wir andererseits auch hochmoderne Produkte für unsere Kunden fertigen.

00:00:37: Das macht mich aus.

00:00:39: Ja, würde ich sagen, dem Blick fürs Detail habe ich auf jeden Fall und ich will keine halben Sachen machen.

00:00:46: Nach der Arbeit.

00:00:47: Sofa oder raus?

00:00:48: Beides.

00:00:49: Nur gesunde Mischung macht es da für mich.

00:00:52: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Build Off Insider Podcasts.

00:00:56: Heute bin ich hier mit einem Gast aus einem Bereich, den wir so noch gar nicht hatten, und zwar aus dem Bereich Unternehmenskommunikation.

00:01:03: Herzlich willkommen, Robert.

00:01:04: Ja, hi.

00:01:04: Schön, dass ich da sein darf.

00:01:06: Und vielen Dank für die Einladung und für mich auch spannend, dass ich hier tatsächlich die Premiere aus meinem Bereich gebe.

00:01:12: Mal gucken, also was ich so zu erzählen habe und ob vielleicht ja irgendwann auch noch jemand was hinzuzufügen hat in Zukunft.

00:01:18: Ja, bestimmt.

00:01:19: Also meine allererste Frage ist eigentlich immer, oder mein erster Bitte ist, dass du dich einmal selber vorstellst und was du überhaupt hierbei bei Luft machst.

00:01:28: Ja, Robert Rogalla, ich bin seit siebenhalb Jahren hier mittlerweile bei Bölow und arbeite als Communication Manager im Bereich Corporate Communication and Branding.

00:01:37: Also das heißt, ich bin in der Unternehmenskommunikation bei uns tätig und bin bei ganz vielen Themen eingebunden, wo Bölow als Unternehmen dargestellt wird.

00:01:46: Also ich sag mal, das ist eine ganz große Bandbreite von Inhalten produzieren über unseren LinkedIn-Kanal, Bölow-Gruppe, den wir bei unserer Abteilung heraus betreuen etc.

00:02:01: Ich bin in ganz viele Projekte und Themen da eingebunden, meistens auf der inhaltlichen Seite vor allen Dingen.

00:02:07: Du hast gerade schon LinkedIn zum Beispiel angesprochen, was fällt noch so unter dem Bereich, was die Leute jetzt zum Beispiel kennen könnten, wo du mitarbeitest.

00:02:15: Also wir kümmern uns natürlich auch viel um unsere Corporate Website, also unsere Unternehmenswebseite.

00:02:21: Da gibt es die verschiedensten Bereiche, wo natürlich auch große Schnittmengen zu anderen Unternehmensbereichen da sind.

00:02:27: Da liefert natürlich das Marketingproduktinhalte.

00:02:30: Da gibt es aber auch Nachhaltigkeitsinhalte.

00:02:33: Zum Beispiel, da bin ich eng mit eingebunden.

00:02:36: Da haben wir so einen ganzen Bereich, da haben wir zusammen mit dem Nachhaltigkeitsteam und der Maximilian Obermann war ja schon zu Gast hier im Podcast.

00:02:44: Da haben wir mit denen zusammen die Nachhaltigkeitsseiten aufgebaut und haben ein kleines Online-Magazin aufgebaut, wo wir mehr Geschichten rund um Nachhaltigkeit bei Bölow erzählen wollen.

00:02:53: Das ist zum Beispiel so ein Thema, wo ich mit drin bin, aber auch den Jahresbericht zum Beispiel.

00:02:59: Das ist so ein Thema, der ist bei uns ja als Image-Dokument ausgelegt.

00:03:03: Das heißt, die meisten Unternehmen machen ja so ein Jahresbericht erst mal als finanziellen Bericht.

00:03:08: Da stehen dann ein paar Kennzahlen drin.

00:03:11: ob das Unternehmen am Ende hoffentlich profitabel war und das war es dann.

00:03:14: Und wir machen das Ganze eher imitsträchtiger, wollen das imitsträchtiger machen, wollen da Menschen auch zeigen, wollen einen Überblick über das jeweilige Jahr im Unternehmen geben.

00:03:25: Und der erscheint einmal pro Jahr.

00:03:26: Das ist zum Beispiel auch ein großes Projekt, wo ich dran mit erweite.

00:03:31: Okay, das heißt ganz, ganz viele Bereiche, wo du irgendwo mitwirkst und Teil davon bist.

00:03:36: Ja, klingt auf jeden Fall cool.

00:03:38: Wie bist du denn überhaupt zu Bellof gekommen?

00:03:40: Also, gab es da irgendeinen Auslöser?

00:03:42: Den gab es tatsächlich und ich würde sagen, das war so ein bisschen klassisch Familienunternehmen für mich.

00:03:48: Also, da muss ich, glaube ich, einen kurzen Schlenker machen.

00:03:52: Und zwar, ich bin in einem Bielefelder Urgestein, hätte ich fast gesagt.

00:03:56: Ich bin hier fest in einer Region verwurzelt, meine Eltern auch.

00:04:00: Und mein Vater, der hat einen guten Schulfreund.

00:04:03: Und der Sohn von diesem guten Schulfreund, der arbeitet schon seit, ich glaube, bestimmt fünfzehn Jahren oder so hier bei Bölow.

00:04:10: Und ja, dann, wie das dann immer so ist, man trifft sich mal zum Kaffee trinken oder so.

00:04:15: Und mein Vater hat sich mit seinem Kumpel ausgetauscht.

00:04:18: Dessen Sohn kam dazu, der sagt dann so, du.

00:04:20: Was macht denn der Robert eigentlich gerade?

00:04:23: Wie gefällt's dem in seinem Job?

00:04:25: Ich hab hier gerade gesehen, bei uns intern, da ist irgendeine Stelle ausgeschrieben.

00:04:29: Da stand was mit Texten und Germanistik und überhaupt.

00:04:33: Er hat doch irgendwie sowas gemacht.

00:04:36: Kannst ja mal gucken, ob das was für ihn wäre, ob er gerade Interesse an einer neuen Stelle hätte.

00:04:40: Und mein Vater dann zu mir gekommen, hat mir das weitergegeben.

00:04:44: Ich war gerade eigentlich überhaupt nicht auf Versuche nach einem neuen Job.

00:04:48: Gut

00:04:49: in meinen Job eingebunden, aber hab dann gesagt, hm, ja gut, Bölow ist schon ein Name, den man auch hier in der Region kennt.

00:04:56: Großes Unternehmen, eine ganze Spur größer als das Unternehmen, wo ich zu der Zeit war.

00:05:00: Also, ich sag mal vorher waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es dann, da waren es Ja, und so habe ich mich dann beworben und bin dann auch relativ schnell hier nach den Gesprächen zu dem Eindruck gekommen, cooles Unternehmen, coole Abteilung, in der ich ankomme.

00:05:28: Das willst du machen.

00:05:29: Okay, ja cool, dass du da über solche Wege eigentlich dann hier hingekommen bist und bis jetzt ja auf jeden Fall auch schon lange da bist.

00:05:37: Bist du dann auch als Communication Manager gestartet oder hast du vorher, also war das eine andere Stelle?

00:05:42: Ja, Ihnen kann man, glaube ich, am besten sagen.

00:05:44: Also ich bin nicht direkt in meiner heutigen Stelle gestartet, sondern die waren noch ein bisschen breiter aufgehängt.

00:05:50: Das lag daran, dass wir auch als Abteilung, ich hatte es ja eben einmal kurz erwähnt, jetzt heißen wir Corporate Communication and Branding und sind für Unternehmenskommunikation und die Marke Böllhoff in dem Sinne spezialisiert, verantwortlich.

00:06:05: Damals waren wir noch als Corporate Marketing etwas... breiter aufgestellt in dem Sinne.

00:06:12: Wir hatten auch damals schon wie heute unsere Produktfachbereiche.

00:06:18: Wir waren aber als Gesamtabteilung noch ganz anders strukturiert und das hat natürlich schon die Tätigkeiten anders gemacht und hinzu kam auch.

00:06:26: Man hatte zum damaligen Zeitpunkt ehrlicherweise, also ich wurde fürs Thema Inhalte, für Texten, für Content eingestellt, man hatte noch gar keine Idee so richtig.

00:06:37: wie viele Stunden man denn so pro Woche damit füllen kann, als ich angefangen bin.

00:06:40: Also es war klar, okay, wir brauchen da auch Kapazität intern, weil damals wurde viel extern abgewickelt, viel auch in Zusammenarbeit mit Agenturen, was ja auch super ist, aber man hat ja eben auch gesagt, man braucht jemanden, der intern eben auch das ein oder andere abfedern kann, aber man wusste noch nicht so ganz, ja.

00:06:58: für wie viele Stunden reicht's denn?

00:07:00: Was kann der oder diejenige denn so alles übernehmen?

00:07:02: Und dann bin ich erst mal ganz breit gestartet als Textor und Übersetzer und hab dann halt wirklich auch ganz vielen Abteilungen dann als Sparringspartner weiter geholfen bei Inhalten, hab auch, ich sag mal, ein bisschen zugearbeitet bei den ein oder anderen Themen, wo es dann hieß, da weiß ich nicht so ganz, wie soll ich das am besten aufbereiten?

00:07:23: Kannst du da unterstützen?

00:07:25: Das habe ich sehr, sehr viel gemacht, war auch eine wahnsinnig spannende Zeit.

00:07:28: Weil man kriegt natürlich Einblicke in wahnsinnig viele Unternehmensbereiche.

00:07:32: Und ich meine, wir sind ja allein hier am Standort schon riesig.

00:07:35: International kommt noch dazu.

00:07:37: Also da gibt es ja so viele spannende Themen, von denen man vielleicht im ersten Moment auch gar nicht weiß.

00:07:41: Und natürlich habe ich dann auch viel mitbekommen.

00:07:45: Was machen auch andere Bereiche so.

00:07:47: Aber dann war halt klar irgendwann, man muss das Ganze ein bisschen weiter zuspitzen.

00:07:51: Das muss ein bisschen spezialisierter werden, wenn man so möchte.

00:07:55: Und auch wir als Abteilung haben uns ja weiter spezialisiert noch.

00:08:00: Und deswegen hat sich das dann so in den letzten Jahren ergeben, dass ja meine Stelle sich halt ein bisschen, ich sag mal, zugespitzt hat und dann auch wir als Abteilung seit letztem Jahr jetzt auch als Corporate Communication and Branding auftreten und uns auch noch mehr fokussiert haben.

00:08:17: Okay.

00:08:17: Das heißt, du bist von so einem sehr breiten Job jetzt wieder ein bisschen spezialisierter geworden, aber als Kommunikationmanager, hat man da so einen typischen Arbeitsalltag, so einen Ablauf am Tag?

00:08:29: Oder ist es immer unterschiedlich und du kommst morgens hierhin und weißt eigentlich gar nicht, was dich erwartet?

00:08:33: Mal so, mal so, würde ich sagen.

00:08:34: Also ich glaube, so einen richtig typischen Arbeitstag gibt es für mich tatsächlich auch nicht.

00:08:38: Also es ist mal je nachdem, in was für einer thematischen Phase, sage ich mal so ganz erlaubt, wir sind, wenn es jetzt zum Beispiel der Jahresbericht ist, ich habe den ja eben angesprochen, da geht es ja immer so darum, Wir erstellen jetzt in den nächsten Monaten dann den Jahresbericht für das vergangene Jahr.

00:08:54: Also man schaut immer aufs vergangene Jahr zurück.

00:08:56: Und da überlegen wir uns dann, welche Themen haben uns als Unternehmen eben besonders umgetrieben, was war besonders wichtig, welche Geschichten haben wir auch zu erzählen.

00:09:05: Und dann schauen wir jetzt halt auch, wenn wir demnächst in die heiße Phase gehen, natürlich, dass wir mit vielen Menschen sprechen, dass wir eben auch das eine oder andere Interview führen, zum Beispiel, dass wir Man kann es ja heute über Teams machen, man kann es in Persona machen, je nachdem.

00:09:21: Vielleicht fährt man auch mal in, oder fliegt mal in ein anderes Land.

00:09:24: Das haben wir letztes Jahr jetzt mal gemacht.

00:09:26: Da war ich am Standort in Frankreich für so ein Thema.

00:09:28: Das war wirklich total cool.

00:09:30: Also bin ich vorher noch nie gewesen in Frankreich nicht und an unserem Standort auch nicht.

00:09:35: Und das war wirklich eine super Erfahrung, da die Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu treffen.

00:09:39: Super tolle Menschen da vor Ort.

00:09:41: Wahnsinniges Know-how auch rund um Verbindungstechnik und halt auch wieder, man kommt zu Themen ins Gespräch, wo man sonst nie zu ins Gespräch gekommen wäre.

00:09:50: Und das heißt, da kann dann auch mal, um auf deine Frage wieder zurückzukommen, da kann es halt auch mal komplett anders sein, so ein Arbeitsalltag.

00:09:57: Da ist man dann vielleicht mal ein paar Tage komplett unterwegs und ist eben auch vor Ort mal, dann gibt es natürlich auch wieder viele Tage, wo ich dann vielleicht eher im Büro bin, mal zwischendurch das eine oder andere Gespräch führe, dann aber eben auch viel Operativ-Arbeite an Inhalten, Arbeite.

00:10:13: und mich wirklich am PC einfach um Themen kümmere.

00:10:16: Also, da ist so von bis ein sehr, sehr breites Spektrum dabei.

00:10:20: Und das macht es natürlich auch spannend.

00:10:22: Ja, auf jeden Fall.

00:10:23: Also ist der Janusbericht gerade so ein ganz aktuelles Thema wahrscheinlich für das Jahr zweitelsundfünfundzwanzig dann?

00:10:29: Mhm,

00:10:29: genau.

00:10:30: Also das geht bei uns immer so im Oktober, November, Dezember ganz grob los, dass wir da einmal einen Kickoff machen, auch mit einem Mitglied bei uns aus der Unternehmensleitung, der da als Sponsor mit für verantwortlich ist für den Bericht.

00:10:43: Und dann schauen wir uns an, welche Themen gab es denn schon?

00:10:45: Gehen erst mal in so ein... wie gesagt, in so einem ganz groben Kickoff.

00:10:48: Und jetzt gerade sind wir im Januar so in der Phase, dass wir die Themen wirklich festzuholen.

00:10:53: Und dann würde ich mal sagen, so Februar bis Mitte April ist bei mir dann eigentlich immer so die heiße Phase, wo ich dann wirklich viel daran arbeite und halt auch inhaltlich.

00:11:04: tief drin bin.

00:11:06: Und dann kommt auch so Mitte des Jahres irgendwann raus.

00:11:08: Genau, dann ist der Mittagapfel fertig, geht auch in den Druck.

00:11:10: Also da wir den als ein Imagedokument ausgelegt haben, wird der tatsächlich auch noch auf hochwertigem Papier und mit schickem Titel und allem gedruckt.

00:11:18: Bei vielen machen wir das mittlerweile nicht mehr, weil wir halt sagen, die gedruckte Broschüre ist schön, aber nicht in allen Bereichen, würde ich mal sagen, braucht man die noch.

00:11:27: Und viel findet ja heutzutage natürlich auch online statt.

00:11:30: Aber bei so einem Imagedokument, was man dann eben auch mal jemand mit handgeben, möchte, da drucken wir tatsächlich noch und dann kommt der so, wenn der Mitte April in Druck geht, kommt der Ende April ungefähr bei uns an.

00:11:42: Das heißt so im Mai grob wird er dann wirklich verteilt.

00:11:46: Okay, also ist deine Arbeit aber trotzdem wahrscheinlich größenteils dann online irgendwie einsehbar, wie zum Beispiel auf LinkedIn oder so.

00:11:53: Genau, also der Jahresbericht, der erscheint dann natürlich, weil er gedruckt wird, auch als PDF.

00:11:59: Wir arbeiten aber auch daran, jetzt sukzessive, immer mehr Inhalte eben auch online zu übernehmen, zum Beispiel, um jetzt wieder auf den Jahresbericht zurückzukommen.

00:12:08: Ich hatte ja eben unser Magazin angesprochen, dass wir da für den Bereich Nachhaltigkeits- und Online-Magazin aufgebaut haben.

00:12:14: Da gibt es zum Beispiel auch einige Artikel, die ich geschrieben habe und in Zukunft wollen wir auch viele Jahresberichtinhalte.

00:12:21: auch in dieses Magazin umziehen.

00:12:23: Wir wollen auch viele reine Unternehmensthemen, zum Beispiel auch News auf unserer Webseite.

00:12:28: Da bin ich auch viel dran beteiligt, wenn es jetzt nicht um Produkt geht, sondern ums Unternehmen an sich.

00:12:33: Aber alle solche Inhalte wollen wir eben zunehmend auch immer stärker auch auf unserer Webseite spielen.

00:12:38: Da sind wir dran, dass das noch mehr wird und dass wir da auch immer mehr Inhalte digital verfügbar haben.

00:12:44: Noch mehr, als wir das noch vor ein paar Jahren zum Beispiel hatten.

00:12:47: Und bei dieser ganzen Abwechslung in deinem Job, was macht dir?

00:12:50: Gibt es irgendwas, was dir besonders viel Spaß macht, was du richtig gerne machst?

00:12:55: Also ich würde sagen, tatsächlich bereitet mir das, weil ich so ein Typ bin, der auch Freude an Sprache hat, bereitet mir das manchmal eine... Ich würde fast sagen, die wische Freude dann irgendwie, wenn man ein Inhalt, ich sag mal, so weit zurechtgeschliffen hat, dass man am Ende da auch irgendwie sitzt und denkt, oh, da ist jetzt was richtig Cooles draus geworden, ist dann in dem Moment natürlich erst mal nur mal eine eigene Perspektive, aber dass man, man ist halt zufrieden damit, man hat ein Thema, das vielleicht sehr, sehr komplex war, anschaulich und dann im besten Fall auch interessant auf den Punkt gebracht.

00:13:28: So was zum Beispiel, ist da manchmal so meine kleine Freude im Alltag.

00:13:32: Aber besonders spannend finde ich es natürlich auch mit den Menschen dahinter zu sprechen.

00:13:36: Also wir sind ja ein sehr technisches Unternehmen und da hilft es mir natürlich auch, dass ich schon seit Fuß dahinter sehr technisch affin bin, weil ich es dann wahnsinnig beeindruckend finde, was wir so für Kompetenzen an den verschiedenen Stellen im Unternehmen haben und wo auch unsere Elemente überall stattfinden.

00:13:54: Also man denkt ja erst mal so Verbindungstechnik gut.

00:13:59: Privatpersonen und Laie verbindet man da vielleicht eher weniger mit.

00:14:02: Und wenn man dann aber mal sieht, wo unsere Produkte überall im Einsatz sind und was da auch von Know-how hintersteckt, dass, ich sag mal, ein Rasenmähroboter zusammenhält oder dass dann aber auch eine Flugzeugturbine oder eine Autokarosserie zusammenhält, das finde ich immer wahnsinnig beeindruckend.

00:14:20: Und wenn man dann halt mit den Menschen dahinter auch mal ins Gespräch kommt und dann sieht mit was für einer Leidenschaft die an diesen Job dran gehen, das finde ich total schön.

00:14:28: Das ist so, würde ich definitiv sagen, auch eins meiner Highlights, wenn man mit Menschen spricht, die dann was zu erzählen haben, was Schönes zu erzählen haben.

00:14:36: Und man sieht förmlich, wie dann so die Blitze aus den Augen kommen und die sich freuen, weil das einfach ihr totales Herzensthema ist.

00:14:43: Ja, das ist natürlich cool.

00:14:44: Wenn du jetzt davon sprichst, dass du einen Text schreibst und den so finalisierst, kannst du vielleicht einmal erklären, wie das überhaupt entsteht, also wie ein Text von Anfang an, wie die Idee für ein Thema oder so kommt?

00:14:55: bis zum finalen Text.

00:14:57: dann halt, wie das abläuft?

00:15:00: Klar, also das kommt natürlich immer so ein bisschen aufs Thema an.

00:15:03: Also ich sage mal, manche Themen, die entwickelt man vorher vielleicht gemeinschaftlich in einer, wie auch immer, gearteten Runde.

00:15:09: Also ich nehme jetzt mal wieder den Jahresbericht, weil wir das eben schon hatten.

00:15:13: Da sagen wir natürlich vorher, Thema XYZ war für uns ein großes Thema.

00:15:19: Zum Beispiel in diesem Modell im Land sagen wir mal einfach.

00:15:21: haben wir einen neuen Unternehmensstandort aufgemacht.

00:15:23: Das ist ein total wichtiges Thema für uns.

00:15:26: Dazu wollen wir was machen.

00:15:27: Das würde dann vorher einmal in unserer Runde innerhalb der Abteilung und dann auch im Austausch mit dem Unternehmensleiter hinter dem Jahresbericht festgelegt.

00:15:36: Ja, das ist eines der Kernthemen.

00:15:39: Und dann geht es ein bisschen in die Ausgestaltung dahinter.

00:15:42: Gut, wie machen wir dieses Thema denn interessant?

00:15:45: Welche Botschaft haben wir da?

00:15:47: Wie bringen wir das so passend rüber?

00:15:50: dass eben das herauskommt, was wir da auch gerne transportieren wollen.

00:15:53: Das legen wir dann auch erst mal noch, ich sag mal, in der Redaktionsrunde fest.

00:15:58: Und dann würde ich mich halt im Nachgang auf dieses Thema stürzen, nachdem wir dann im besten Fall aber auch schon festgelegt haben, wer könnten mögliche Ansprechpartner sein, Interviewpartner.

00:16:10: Da arbeiten wir dann aber auch in der Abteilung wieder eng zusammen, also meine Chefin zum Beispiel oder auch ein anderer Kollege, die sind da auch viel so in die Interviews mit eingebunden, in die inhaltliche Recherche mit eingebunden.

00:16:22: Also da arbeiten wir dann wirklich immer Hand in Hand, bis wir dann sagen, gut, wir haben jetzt einen Grundstock an Inhalten und dann geht es natürlich wirklich... knallhart in, okay, welche Botschaften wollen wir noch mal wirklich konkret jetzt dann in dem Text herausstellen, wirklich in die konkrete Textarbeit rein, wie strukturiert man den Text dann?

00:16:41: Dann kommt natürlich hinterher auch immer noch mal eine Freigabeschleife mit dem jeweiligen Fachbereich, dass das auch alles inhaltlich so stimmt, was da drin steht.

00:16:49: Weil auch da kann ich mir dann ja denken, okay, da folgendes Zitat in dem Interview war total cool.

00:16:54: Ich stelle die drei Zitate da raus und mache dieses oder jenes so oder so.

00:16:59: Wenn dann der oder diejenigen hinterher sagt, ja, ist nett, aber ich würde noch eine andere Botschaft auch gerne noch herausstellen, dann haben natürlich da ja auch diejenigen immer noch volles Veto recht, die wir da dann halt irgendwie irgendwie einbinden.

00:17:14: von daher.

00:17:14: Also es ist so, das durchläuft verschiedene Phasen.

00:17:18: würde ich sagen, dass es am Ende doch auch immer ein spannender Prozess, bis dann wirklich der fertige Text dann steht.

00:17:24: Das kann durchaus langwieriger sein bei einem großen Thema, wie jetzt auch, ich hatte ja gesagt, ich war in Frankreich zum Beispiel.

00:17:29: Da war es dann auch mit Vorortterminen und dann hat ein Kollege vor Ort noch Fotos gemacht.

00:17:33: Ich habe Interviews mit drei oder vier verschiedenen Menschen geführt.

00:17:38: Da war es natürlich alles etwas größer.

00:17:40: Das kann aber auch mal total kurz sein.

00:17:41: Ich sag mal, wenn es jetzt ein Social Media Post wäre oder irgendwas Kleines, dann drehen wir da natürlich nicht so ein Riesenrad.

00:17:47: Da kann das natürlich auch mal ganz schnell sein.

00:17:49: Okay, folgende Idee haben wir, folgendes Bildmaterial haben wir, folgende Botschaften haben wir und dann so von Anfang bis Ende geht es dann sehr schnell.

00:17:59: Ja, krass, was eigentlich für einen Aufwand, also natürlich vom Thema her abhängig immer was von Aufwand dahinter schicken.

00:18:07: Wenn ich jetzt so einen Text lese, ich glaube nicht jeder denkt so darüber nach.

00:18:11: das von Aufwand hat und was wir auch ihr dadurch auch von der Arbeit rein schicken und wie viele Leute dahinter stecken.

00:18:17: Finde ich sehr cool.

00:18:18: Jetzt, also aktuell ist ja so viele Leute arbeiten zum Beispiel auch mit KI zusammen.

00:18:22: Ich spieg das auch bei euch eine Rolle, arbeitet ihr auch viel damit zusammen und wo.

00:18:26: er leichtert euch das, vielleicht die Arbeit?

00:18:28: Also wir nutzen KI auf jeden Fall und es ist ja auch klar, das ist ja absolut kein Geheimnis, dass das in den nächsten Also auch jetzt schon, aber auch in den nächsten Jahren natürlich viele Abläufe auch verändern wird.

00:18:42: K.I.

00:18:42: als Sparringspartner für diverseste Themen ist ja bei vielen jetzt schon gesetzt.

00:18:47: Bei uns ist es zum Beispiel auch in der Recherche.

00:18:50: oft ein Thema.

00:18:51: Also ich meine, wo man dann früher gesagt hat, gut, ich nähere mich so ein Thema jetzt erstmal, indem ich vielleicht eine Google suche, starte und dann noch diese oder jene Quellen bemühe.

00:18:59: Da kann man jetzt natürlich auch einfach mal hingehen und dann halt in der Recherche mal ganz grob so ein Thema abklopfen.

00:19:05: Fast mir doch mal die aktuellen Entwicklungen bei XYZ zusammen und kann dann da schon mal die KI ein bisschen ausquetschen.

00:19:12: Immer natürlich vor dem Hintergrund, dass man das am Ende auch noch mal verifiziert, dass das wirklich stimmt.

00:19:17: Das ist ja bei KI auch immer ein Thema.

00:19:21: Dass der Mensch dann natürlich auch immer noch mal ein Auge drauf haben sollte, ist das plausibel, was da steht.

00:19:25: Also da nutzen wir es auf jeden Fall auch.

00:19:27: Es ist natürlich auch eine super Hilfe, muss man sagen, wenn man mal wirklich ein ganz konkretes Beispiel benutzen muss.

00:19:33: Wir nutzen ja Office three-fünf-sechzig bei uns im Unternehmen.

00:19:38: Und früher, was war das teilweise für eine Arbeit, wenn man ein Interview geführt hat?

00:19:42: Und man musste erst mal diese ganzen Interviewinhalte, also teilweise hat man ja mitgeschrieben.

00:19:47: Teilweise hat man das aber vielleicht auch aufgezeichnet oder so.

00:19:51: Und dann musste man erst mal gucken, okay, diese ganzen Inhalte, die man da hat.

00:19:55: Wie kondensiere ich das denn runter?

00:19:57: Und was brauche ich denn da am Ende?

00:19:58: Und ich meine, Office three-fünf-sechzig ist auch KI gestützt, diese Funktion, deswegen kam ich drauf.

00:20:03: Wie einfach ist es heutzutage, da einfach eine Audiodatei reinzuladen und dann ein Grobtranskript davon machen zu lassen.

00:20:11: Und dann kann man schon mal die wesentlichen Punkte, natürlich ist nicht alles immer hundertprozent richtig verstanden an der Stelle, aber man kann so die wesentlichen Punkte schon mal einfach rausziehen, hat die runterformuliert und spart sich unglaublich viel Zeit an der Stelle.

00:20:24: die man sich nicht erst mal durch die Aufnahme im Kleinklein durchhacken muss.

00:20:29: Dass man im Detail noch mal reinhört, ist natürlich immer so.

00:20:32: Aber bei solchen Prozessen kann einem das natürlich unglaublich viel Zeit sparen.

00:20:37: Und da kann man schon an vielen Stellen KI auch als Sparringspartner benutzen.

00:20:42: Da bin ich auch gespannt, was die Zukunft noch so bringen wird.

00:20:46: Meine persönliche... herangehensweise es nur immer.

00:20:50: Ich glaube und hoffe, dass der Mensch trotzdem immer ein wichtiger Faktor bleiben wird an den verschiedensten Stellen, weil es gibt sicherlich viele Dinge, die die KI sehr gut machen kann.

00:20:59: Aber ich sage mal, auch wenn es schon darum geht, das Gespräch im Hintergrund mal zu führen, mal ein bisschen nachzufühlen bei den Menschen.

00:21:07: Wo geht es denn bei dem und dem Thema drum, mal die Frage persönlich zu stellen und auch mal auf die Zwischentöne zu hören?

00:21:13: Da gibt es natürlich Punkte.

00:21:16: die eine KI jetzt aktuell noch nicht so tun kann.

00:21:19: Na ja, klar.

00:21:21: Dann

00:21:21: hast du ja, also du hast Germanistisch studiert, richtig?

00:21:25: Richtig.

00:21:26: War es früher schon so, deine Idee in die Richtung zu gehen, wo du jetzt gerade bist, der Job, oder hast du früher vielleicht noch andere Ideen oder Wünsche, was du mal werden möchtest?

00:21:35: Tatsächlich war das am Anfang gar nicht mal eine Idee.

00:21:40: Du hattest das ja gesagt, ich habe Germanistik studiert im Hauptfach und im Nebenfach Anglistik hier an der Uni in Bielefeld und habe damals eigentlich immer so den Gedanken gehabt, ich finde Journalismus total cool.

00:21:53: Und ich würde gerne ... bei irgendeinem Medium arbeiten, ob es jetzt in der Tageszeitung zwingend sein muss oder was auch immer.

00:22:00: Aber ich hatte schon damals in mir totale Freude daran zu schreiben, zum einen aber auch Inhalte, die teilweise komplex sein können, dann irgendwie in kurzer Form rüberzubringen.

00:22:11: Ich sag mal, das ist ja auch so ein bisschen vielleicht die Schnittmenge zu dem, was ich heute tue.

00:22:15: Aber ich hab halt erstmal so voll in diese journalistische Ecke geschielt, hab da auch das eine oder andere Praktikum gemacht.

00:22:22: Bei Lokalzeitungen, beim Lokalradio war ich tatsächlich auch eine kurze Zeit.

00:22:28: Bei Radio Hochstift in Paderborn.

00:22:31: Und hab dann auch neben meinem Masterstudium, was ich dann erstmal direkt angeschlossen habe, da hab ich Medienwissenschaft hier in Bielefeld studiert.

00:22:39: und hab da auch eine ganze Zeit lang beim Campus Radio her, die hat sieben, achtzig, neun hier in der Uni verbracht.

00:22:44: Und auch das war eine total coole Zeit, hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, dieser Austausch mit den Menschen, die irgendwie alle total Bock drauf hatten auf dieses Thema.

00:22:52: Und ich sag mal, auch da ging es ja wieder darum, man baut Beiträge zusammen zu einem Thema, man sammelt Zitate und O-Töne, man schneidet auch ein bisschen, das hab ich da tatsächlich auch gemacht, rudimentär, würde ich mal sagen, so auf dem Niveau, was man halt da so an der ... an der Uni, wenn man erstmal eingestiegen ist, hatte.

00:23:10: Ja.

00:23:10: Ja, aber auch das war total cool.

00:23:12: Da habe ich aber währenddessen gemerkt, ja, ich finde es mega cool, aber ich weiß nicht, ob ich das jetzt so von den Job-Aussichten, die man danach dann hatte und dem System, in das man irgendwie so ein Stück weit rein muss.

00:23:25: Da muss man ja auch für geboren sein.

00:23:27: Ich meine, da ist ja auch viel mit freier Mitarbeit und ähnlichen, dass man dann halt auf selbstständiger Basis aktiv ist.

00:23:34: Das war nicht so meins.

00:23:36: Da bin ich eher so der Sicherheitstyp, tatsächlich und wollte dann halt auch gerne so ein festes Umfeld haben und hab dann halt gedacht, gut, wo kann man denn dieses Ganze, was mir da Spaß macht, vielleicht auch auf Unternehmensseite machen und bin dann irgendwie so auf die Marketing- und Kommunikationsbereiche und auf die Schiene gekommen.

00:23:56: Ja, und so bin ich dann intern in den Job eingestiegen nach dem Studium.

00:24:01: Also doch auch noch so ein kleiner Wandel, aber der Text hatte ich dann doch irgendwo festgehalten und du wolltest bei dem Text bleiben, wo du auch heute noch bist.

00:24:10: Ja, definitiv, ja.

00:24:12: Dann habe ich gesehen, deine Frau arbeitet ja auch hier und ich gehe mal davon aus, dass viele vielleicht denken, ihr habt euch hier kennengelernt, was so ist die Story wahr oder stimmt das so nicht ganz?

00:24:26: Tatsächlich stimmt es nicht.

00:24:28: Aber wie du sagst, es denken wirklich viele, weil man erst mal denkt so gleicher Nachname.

00:24:33: Auch da wieder Stichwort Familienunternehmen.

00:24:35: Es gibt echt viele Menschen mit gleichen Nachnamen hier im Unternehmen, die sich dann tatsächlich halt hier kennen und lieben gelernt haben.

00:24:42: Was ja wirklich auch das so ein Familienunternehmen auch ausmacht hier.

00:24:46: Und finde ich irgendwie, ich meine, man verbringt ja nun mal auch viel Zeit im Büro.

00:24:50: Und mit anderen Menschen.

00:24:51: Aber da war es tatsächlich so, wir kannten uns schon vorher.

00:24:54: Also ich bin ja seit sieben und halb Jahren ungefähr bei Böllhof.

00:24:58: Melanie ist jetzt glaube ich seit drei.

00:25:02: Reihenhalb nageln mich nicht drauf fest, falls das die falsche Info war.

00:25:06: Dann hab ich nichts gesagt.

00:25:07: Aber auf jeden Fall, das war halt irgendwie ein Zufall mehr oder weniger.

00:25:11: Aber auch wieder so ein bisschen der Familienunternehmencharakter.

00:25:15: Man tauscht sich natürlich ja vorher schon viel zu Hause aus.

00:25:17: Hier hat ja auch schon viel übers Unternehmen dann zu Hause mal so am Abendbrotisch mitbekommen und wie das dann immer so ist.

00:25:24: Und hatte schon vorher den Eindruck, okay, das ist ein richtig cooles Unternehmen.

00:25:27: Da kann man super arbeiten, das Klima ist super.

00:25:32: viele tolle Menschen arbeiten hier.

00:25:34: Das hat sie ja vorher von mir offensichtlich immer schon gut genug gespiegelt bekommen, dass sie dann hinterher so gedacht hat, als sie dann nach einer Werkstudierendenstelle suchte.

00:25:44: Sie hatte gerade ihre vorherige Werkstudierendenstelle aufgehört und war dann so ein bisschen auf Versuche und dass sie dann hier eine gefunden hat.

00:25:51: Und dann, wie das dann manchmal so ist, dann ist sie halt hier als Werkstudentin eingestiegen.

00:25:58: hat sich total super in die Abläufe und in alles eingefunden, ist dann auch so ein bisschen rumgekommen, dann noch von noch bis ins HR zum Beispiel auch, hat da noch eine ganze Zeit lang gearbeitet.

00:26:10: Und dann ist sie danach, als dann die Werkstudienentätigkeit auslief, hatte sie offensichtlich auch so einen guten Eindruck hinterlassen, dass dann die Frage kam, okay, möchtest du nicht vielleicht dann nach dem Studium auch hier bleiben?

00:26:21: Und so.

00:26:23: kam es dann dazu, dass wir jetzt beide hier arbeiten.

00:26:25: Ja, und coole Geschichte, auf jeden Fall.

00:26:27: Das zeigt ja eigentlich wieder nur, dass es Beläuft durch und durch ein Familienunternehmen ist.

00:26:31: Das ist ja bei mir nichts anderes.

00:26:32: Also, mein Bruder arbeitet hier zum Beispiel auch, der ist ein ja, beidheilsig in der Ausbildung, aber war genau das Gleiche, er erzählt.

00:26:39: Und ich denke dann so, boah, cool.

00:26:42: Ich möchte da auch hin, ne?

00:26:43: Aber ja, cool, dass ihr dann beide hier gelandet seid.

00:26:46: Und wenn man also macht das was so mit eurem Alltag, dass ihr so, keine Ahnung, vielleicht sonst zur Arbeit fahrt oder... weil sie nicht euch besser organisieren können.

00:26:55: Also wir fahren zwischendurch schon auch zusammen zur Arbeit, das definitiv, das eröffnet ja auch die andere Möglichkeit, dass man dann auch mal nach Feierabend zum Beispiel direkt zusammen weiterfährt.

00:27:05: Wenn man sagt, keine Ahnung, man hat noch irgendwas vor oder so was, kann man das natürlich auch direkt irgendwie verbinden.

00:27:10: Man muss auch ehrlicherweise dazu sagen, wir haben aber manchmal ein bisschen unterschiedlichen Rhythmus.

00:27:14: Also ich bin eher so der... Typ spät aufsteher und dann auch ein bisschen später anfange.

00:27:19: Und dafür finde ich hinten raus schwierige Ende.

00:27:23: Und dann bin ich meistens noch relativ spät hier.

00:27:26: Und da hat sie einen etwas anderen Tagesablauf als ich.

00:27:28: Deswegen machen wir das jetzt nicht regelmäßig, dass wir, oder ich sag mal, nicht jeden Tag, dass wir zusammenfahren.

00:27:35: Aber so zwischendurch, wenn sich es ergibt, kommt immer darauf an, wie gerade, wie stressig auch die Phasen sind, in denen man so ist und wie lange die Tage werden.

00:27:45: Und was machst du dann so, wenn du irgendwann nach deinem langen Arbeitstag aus dem Büro kommst, wenn du nach Hause fährst zum Abschalten oder einfach um den Tag ausklinkt zu lassen?

00:27:56: Also ich würde mal sagen, da gibt's so die verschiedenen Dinge, die jetzt erst mal keinen überraschen.

00:28:00: Also ich treff mich natürlich gerne mit Freunden.

00:28:04: Ich lese mal ein Buch, auch wenn das im Alltag leider oft zu kurz kommt, weil man sich dann abends auch irgendwie nicht mehr so richtig hinsetzt.

00:28:13: Das bedauere ich immer sehr und hole das dann alles im Urlaub nach.

00:28:17: Da kloppe ich dann direkt immer drei, vier Bücher hintereinander weg durch.

00:28:21: Und dann war's das erst mal wieder leider im Alltag.

00:28:25: Aber was auf jeden Fall auch ein großes Thema ist, ist, wir haben ein Hund und natürlich geht es dann auch nach Feierabend immer mal raus.

00:28:33: Und wenn der Vierbeiner dann vor einem steht und einen mit ganz großen Augen anguckt, den Kopf auf dem Schoß ablegt, gehst du mit mir raus, dann kann man natürlich auch nicht anders.

00:28:43: Aber auch das ist ein super Ausgleich.

00:28:45: Auch wenn man mal, ich bin da nicht so der Typ für, ich bin gerne im Büro, aber wenn man mal im Homeoffice ist zum Beispiel, dass man dann auch mal sagt, gut, ne, in der Mittagspause.

00:28:55: Man geht halt eben statt, dass man irgendwas anderes macht mit dem Hundenrunden um den Block und kriegt einmal den Kopf durchgepustet.

00:29:01: Das ist auch super.

00:29:03: Ja.

00:29:04: Und ja, und dann, was bei mir auf jeden Fall auch noch ein großes Thema ist, ist Musik.

00:29:09: Also leider nicht aktiv.

00:29:10: Okay.

00:29:11: Dafür hat mein Talent nicht gereicht.

00:29:14: Ich hab mal mit Gitarre spielen angefangen und hab es dann irgendwann nach wenigen Jahren wieder sein lassen.

00:29:20: Da hatte ich irgendwie gefühlt zwei linke Hände und da ist nichts draus geworden.

00:29:25: Aber ich bin, ich sag mal, sehr begeisterter Passiver.

00:29:30: Musikmensch, also ich höre sehr, sehr viel Musik.

00:29:32: Ich bin so im Rock und Metal Bereich verortet, was viele auch gar nicht glauben.

00:29:37: Weil denen habe ich schon häufig mal gesagt, okay, so was hörst du?

00:29:40: Naja, und da gehe ich auch leidenschaftlich gerne auf Konzerte.

00:29:45: Also ich habe jetzt letztes Jahr, ich glaube, irgendwas zwischen fünf, zwanzig und dreißig verschiedene Events, darunter auch mehrtägliches Festival, aber auch diverse andere Konzerte mitgemacht.

00:29:56: Ich glaube, da komme ich diesjahr nicht ganz dran.

00:29:58: Aber jetzt im Januar auf jeden Fall auch schon wieder, ich glaube, fünf verschiedene Konzerte und Events, auf denen ich bin.

00:30:06: Also ich habe gerade einen Lauf.

00:30:08: Nicht schlecht.

00:30:09: Dann nach Feierabend immer ein super Ausgleich.

00:30:11: Also ob es jetzt am Wochenende oder auch mal unter der Woche ist.

00:30:14: Das macht mir wahnsinnig viel Spaß, die Musik auch live zu sehen, die man da so konsumiert.

00:30:20: Und das ist echt ein Highlight.

00:30:21: Ach

00:30:22: so, oder?

00:30:22: Die Dingsband?

00:30:24: Boah, da müsste ich jetzt überlegen.

00:30:26: Also, da gibt's zu viele, glaube ich.

00:30:28: Und

00:30:29: wahrscheinlich auch wieder zu speziell.

00:30:31: Ich glaube, die kennt man nicht.

00:30:32: Also, wenn man jetzt nicht in der Szene drin ist oder so, dann sind die meistens immer so ein bisschen ... Also, ich sag mal, die üblichen Verdächtigen wie Metalliker oder so, die kennen ja viele noch.

00:30:42: Aber ... Da gibt es ja auch warnwitzig viele Bands.

00:30:45: Also ich glaube, da könnte ich mich gar nicht so richtig festlegen.

00:30:49: Okay.

00:30:50: Da hast du gerade schon angesprochen, Urlaub.

00:30:52: Hast du ein Lieblingsreiseziel, wo es euch öfter mal hinverschlägt?

00:30:57: Also bei uns sind das definitiv die Niederlande.

00:31:00: Das kann man uneingeschränkt so sagen.

00:31:03: Also wir sind seit Melanie und ich sind jetzt seit über zehn Jahren zusammen und Seitdem fahren wir eigentlich jedes Jahr in die Niederlande.

00:31:15: Steckt bei ihr auch eine familiäre Geschichte dahinter tatsächlich, dass sie so eine Familientradition haben, dass sie schon damals mit den Großeltern, die noch einen Campingwagen in der Niederlande, in Seeland hatten, sind die schon immer jedes Jahr dahin gefahren und haben dann halt in diesem Campingwagen Urlaub gemacht.

00:31:32: Und diese Familientradition hat sich dann über Jahrzehnte hinweggehalten.

00:31:36: Und ja, seit zehn Jahren, über zehn Jahren bin ich da jetzt auch ein Teil von.

00:31:41: Und fahr dann jedes Jahr einmal schon mal mit Melanie und ihren Eltern zusammen in die Niederlande.

00:31:48: Und dann machen wir uns dafür eine Woche eine schöne Zeit.

00:31:50: Man sieht sich eben auch mal, weil meine Schwiegereltern auch bei Freiburg wohnen.

00:31:55: Das heißt, man sieht sich im Alltag auch weniger.

00:31:58: Und da ist das immer noch total super zweit.

00:32:00: Und seitdem ist irgendwie auch der Zug total abgefahren, dass man sich so denkt, so ein tolles Land, da müssen wir eigentlich immer wieder hin.

00:32:08: Okay.

00:32:09: Ja, aber wahrscheinlich auch schön für den Hund, dann ist er dann wahrscheinlich da.

00:32:12: Definitiv.

00:32:13: Also für den ist das natürlich auch ein Highlight da, über den Strand zu bretern und dann durch die Wellen und sich dann da ins Wasser zu schmeißen.

00:32:20: Und es ist auch sehr, sehr entspannt mit Hund, muss man auch sagen.

00:32:23: Weil es gibt ja viele Länder, die sind, glaube ich, Die sind, glaube ich, ein bisschen komplexer, was so.

00:32:29: Ich sage mal, den Hund überall hin mitnehmen angeht.

00:32:32: Aber die Niederlande, da habe ich fast noch nie ein Restaurant oder irgendwas anderes gesehen, wo man nicht auch den Hund mitnehmen kann.

00:32:39: Dann natürlich am Strand kann man ihn auch immer mitnehmen.

00:32:41: Und das ist wirklich super.

00:32:43: Nur das Einzige, was er wirklich abgrundtief hasst ist.

00:32:46: Wenn wir Fahrrad fahren unter so einem Fahrradanhänger, hinter das Fahrrad hängen, das ist jetzt auch kein kleiner Hund, das ist ein Labrador-Mischling.

00:32:53: Und wenn der sich dann in diesen Anhänger setzen darf und dann immer wieder das letzte Häufchen Elend da rausguckt, nach dem Motto, wann er löst, hier mich endlich, was soll ich hier?

00:33:01: Das ist das Einzige, glaube ich, was ihm nicht so viel Spaß macht.

00:33:04: Aber alles abseits davon, da sind die niederneinander wirklich super.

00:33:09: Ja, cool, klingt auf jeden Fall nach einer total schönen Tradition.

00:33:13: Dann danke auf jeden Fall, dass du heute hier warst.

00:33:15: Ich fand es sehr spannend, mit dir zu sprechen und mal auch in die andere Richtung oder in anderen Bereichen kennenzulernen.

00:33:20: Schön, dass du da warst.

00:33:22: Sehr gerne.

00:33:22: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.

00:33:24: Und ich hoffe, ich konnte einen guten Einblick geben, nicht nur in die Niederlande, sondern auch in das, was ich sonst noch so bei Bölow Tour.

00:33:30: Auf jeden Fall.

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