Die Mischung macht’s – mit Projektmanagerin Nicole Schröter
Shownotes
In dieser Folge ist Nicole Schröter zu Gast. Sie ist Projektmanagerin im Vertrieb des Bereichs Automotiv bei Böllhoff. Nicole ist seit fast 19 Jahren im Unternehmen und hat definitiv den richtigen Job für sich gefunden: Ob Kommunikation mit Kundinnen und Kunden, interne Absprachen mit Technikern oder das Lesen von technischen Zeichnungen – Nicoles Alltag ist vielseitig. Diese Vielseitigkeit stellt sie Böllhoff neben ihrem beruflichen Tun auch ehrenamtlich als Tour-Guide zur Verfügung. In der „Welt der Verbindungen“ gibt sie seit fast 10 Jahren Führungen für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden oder auch Schülergruppen. Darüber hinaus zeigt sie ihre Management-Skills auch außerhalb des Unternehmens in ihrer Familie. Wie ihr Böllhoff als Arbeitgeber dabei hilft, den Alltag als alleinerziehende Mama mit dem Beruf zu vereinbaren, warum ihr Job ihr so viel Spaß macht und was für sie das Besondere an einem Familienunternehmen wie Böllhoff ist, erfahrt ihr in dieser Folge „INSIDER“.
Mehr Informationen über Böllhoff gibt es auch hier:
Transkript anzeigen
00:00:09: Insider, der Böllhoff-Podcast.
00:00:12: Heute zu Gast.
00:00:13: Nicole Schröter
00:00:15: Alter.
00:00:16: Nürnundvierzig
00:00:18: Bei Böllhof arbeite ich als
00:00:20: Vertriebsmitarbeiterin im Automotivebereich.
00:00:23: Böll hoff ist cool weil
00:00:25: sein Familienunternehmen ist?
00:00:28: Das macht mich aus!
00:00:29: Mein Humor
00:00:31: Nach der Arbeit Sofa oder raus.
00:00:34: Ich habe zwei Kinder eher raus.
00:00:38: Hi und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Bill of Insider Podcast.
00:00:42: Heute bin ich hier mit einer Kollegin aus meiner alten Stammerabteilung, sie arbeitet im Vertrieb im Automotivbereich.
00:00:48: Herzlich willkommen Nicole!
00:00:49: Vielen Dank für die Einladung Kim.
00:00:51: Ja gerne schön dass du da bist.
00:00:54: Erstmal zum Anfang möchte ich mir das mal der Gäste sich selber einmal vorstellen also sagen wer du bist und als was du hier bei Bill Of Arbeit hast.
00:01:02: Also mein Name ist Nicole Schröter.
00:01:03: Ich arbeite seit fast neunzehn Jahren bei der Firma Bernhof Und auch immer in der gleichen Position im Vertrieb, im Innendienst.
00:01:15: Im Bereich Automotive und dort betreue ich einen der größten Kunden der Firma Böllhoff.
00:01:21: Den teile ich mir mit noch zwei Kollegen.
00:01:25: weil er so groß ist gibt es verschiedene Konzernteile.
00:01:27: das haben wir aufgeteilt und zuständig bin ich letztendlich für Anfragen Projekte und Angebote.
00:01:36: Okay, cool!
00:01:37: Du hast gerade gesagt seit neunzehn Jahren schon bei Bölow.
00:01:39: Was hält dich denn genau hier?
00:01:40: Was findest du toll als Arbeitgeber?
00:01:43: Also auf der einen Seite mag ich meinen Job an sich sehr gerne.
00:01:47: Ich mach das wirklich, wirklich gerne.
00:01:54: Technik, es ist technischer Vertrieb.
00:01:56: Ich muss Zeichnungen lesen können und ich muss nicht mit Kunden über technische Sachen unterhalten, Lösungen finden usw.
00:02:04: Und auf der anderen Seite ist Berlhoff wirklich ein tolles Unternehmen.
00:02:08: Es ist ein Familienunternehmen und zwar nicht nur auf dem Papier.
00:02:13: also Michael und Willem Berlhof kennen einen namentlich.
00:02:19: das heißt wenn man sich trifft wird man mit dem Namen angesprochen sie kennen einen Sie interessieren sich für einen, man führt echte Gespräche und nicht nur oberflächliche Smalltalk-Gespräche.
00:02:33: Und das Ganze spiegelt sich in der Unternehmenskultur wieder.
00:02:39: Das heißt, in Krisenzeiten oder in guten Zeiten passt das Unternehmen auf uns auf!
00:02:45: Das ist mir immer wieder, wie die beiden da sind.
00:02:49: Wir hatten vor kurzer Zeit auch ein Azubi-Event und da war Wilhelm persönlich da und man konnte mit allen total gut sprechen, auch mit den anderen aus der Unternehmensleitung.
00:02:58: Es waren alle da und Man hat nette Gespräche geführt nicht nur so Smalltalks sondern wirklich keine Ahnung, die interessieren sich für einen.
00:03:05: Die haben nach uns gefragt wo wir gerade sind was wir gerade machen.
00:03:08: das ist wirklich schön.
00:03:08: also das schätze ich hier auch sehr.
00:03:10: Wenn du schon seit neunzehn Jahren hier bist, wie hast du denn überhaupt hier hingefunden?
00:03:13: Also was hat dich auf Böllhoff gebracht.
00:03:16: Ich kannte Böllhof vorher von der anderen Seite als Kunden.
00:03:20: Ah okay!
00:03:22: Genau mein Lebenslauf oder mein Werdegang hat mich quasi aus Versehen in die Verbindungselementebranche gezogen.
00:03:31: ich wollte nach dem Abitur studieren gehen und meine Eltern haben gesagt wir machen Ich soll erstmal eine Ausbildung als Industriekauffrau machen und dann studieren gehen.
00:03:44: Ich komme aus einem ganz kleinen Ort, aus dem Harz also gar nicht aus Ostwestfalen oder aus Bielefeld Und wie die Umschreibung kleiner Ort sagt, gab es da gar nicht so viele große Firmen in denen man Industriekauffrau lernen konnte.
00:04:01: Um genau zu sein drei und ich habe tapferdrei Bewerbungen geschrieben und hatte dann auch drei Ausbildungsangebote.
00:04:10: Dann ist die Entscheidung eben auf eines der Unternehmen gefallen wo ich meine Ausbildung gemacht habe bei einem sehr, sehr großen Schraubenhersteller für die Automobilindustrie Industriekaufrau gelernt.
00:04:29: Das heißt ich habe das von der PIKA auf gelernt – die ganzen kaufmännischen Abteilungen.
00:04:35: aber ich musste eben auch im Labor als A zu B sein und in einer Arbeitsvorbereitung.
00:04:41: Ich hab selber schon vor einer Schraubenpresse gestanden und habe mir das angeguckt oder musste Proben ziehen aus dem Vergüteofen und so weiter.
00:04:52: Und dann bin ich in den Vertrieb übernommen worden, habe da eben ganz normal gearbeitet bis zum Beginn meines Studiums.
00:05:00: Während des Studiums haben meine alten Kollegen oder Chefs mich immer angerufen und gesagt, wann hast du wieder Semesterferien?
00:05:07: Wie prügeln sich hier gerade?
00:05:08: wählen in den Sommerferien, wann Urlaub machen darf?
00:05:11: Könntest du
00:05:12: kommen?".
00:05:13: Und dann war das quasi eine Win-Win Situation.
00:05:16: Das heißt, ich bin immer in den Semesterfernien zurückgegangen als Urlaubsvertretung, ich kannte den Job.
00:05:22: Ich kannte die Kunden.
00:05:24: Die Kunden kannten mich und aus der Zeit kannte ich eben auch Böllhof.
00:05:28: Böllhoff ist auch ein Kunde dieses Schraubenherstellers.
00:05:32: Und dann bin ich zum Studieren erst nach Flensburg gegangen und habe dann aber mein Studium hier in Bielefeld beendet.
00:05:42: Dann war ich auf der Suche nach einem... Job und habe die Zeitung aufgeschlagen.
00:05:47: Und dort war eine Anzeige drin, dass jemand gesucht wird für den Vertriebs-Innendienst um Verbindungselemente an die Automobilindustrie zu verkaufen.
00:05:56: Und da habe ich gedacht, wenn eine gute Idee Bölow machen, meine Rewerbungsunterlagen zu schicken.
00:06:03: So ist das damals passiert?
00:06:04: Ja spannend, dass es noch über so eine Zeitungsstellenauschreibung gekommen ist.
00:06:09: Das kennt man ja heute eigentlich nicht mehr.
00:06:11: Ich gucke im Internet Ich finde da tausend Sachen nur nicht in der Zeitung, aber ja schön dass es dich so lange hier gehalten hat und das dir so gut gefällt.
00:06:20: Wenn du jetzt schon seit neunzehn Jahren hier arbeitest und auch wie du hast es schon gesagt eine gleichen Abteilung im gleichen Job Wie sieht so dein Arbeitsalltag aus?
00:06:27: Was sind deine Aufgaben, was machst du hier?
00:06:30: Also es gibt wiederkehrende Aufgaben die quasi jeden Tag passieren.
00:06:34: Dazu gehört zum Beispiel Emails lesen und beim Emailslesen sortiere ich quasi Anfragen oder Nachfragen zu Angeboten äh ähnliche Sachen halt raus und dann müssen diese Anfragen eben bearbeitet werden.
00:06:51: Sie müssen technisch geprüft werden, passt das in unser Portfolio?
00:06:55: Ist das was für uns?
00:06:57: Und dann würde es dann intern zur Anfrage quasi weiter bearbeitet wird so dass unser Einkauf schauen kann gibt es externe Hersteller die richtig sind oder wäre es zum Beispiel ein Produkt was wir selber herstellen perfekt als Lösungsvorschlag?
00:07:14: Dann gucke ich mir, was sich anbieten muss.
00:07:16: Das dauert ja immer ein bisschen bis man einen Angebot machen kann und dann würde ich die Angebote eben erstellen und rausschicken.
00:07:26: Was es spannend macht sind natürlich die ganzen anderen Themen, die dann unvorhergesehen einfach passieren.
00:07:35: wird im Reklamationsfall mit dazugezogen, weil die Vertragsgrundlage ist ja am Ende des Tages mein Angebot.
00:07:43: Also was habe ich dem Kunden angeboten und eben technisch auch versprochen, was wir einhalten?
00:07:49: Und das ist dann auch die Grundlage zum Beispiel in einer Reklamationsbearbeitung.
00:07:54: Der Prozess ist so, dass von der Anfrage bis zur Erstmusterfreigabe im Bereich der Automobilindustrie schicken wir ja immer noch erstmuster mit raus.
00:08:04: Also beweisen mit Qualitätsdokumenten das wir auch wirklich das liefern was der Kunde bestellt.
00:08:11: Bis zu dem Zeitpunkt ist so ein Artikel Bei mir in meiner Verantwortung und danach übergebe ich es dann an die Kollegen und Kolleginnen, die quasi das Tagesgeschäft betreuen.
00:08:22: Und sich um die Lieferungen und ähnliches kümmern.
00:08:25: Deswegen wird man zum Beispiel auch bei einer Reklamation dazugezogen.
00:08:30: oder eben im Rahmen der Bemusterung gibt es technische Rückfragen Genau.
00:08:35: Das heißt, du bist so die allererste Kontaktperson eigentlich für den Kunden wenn die eine Verbindungslösung suchen das sie bei euch ankommen und sagen hier ich habe ein Problem ich möchte dieses Teil mit dem Teil verbinden?
00:08:46: Und was können wir da machen?
00:08:48: Genau!
00:08:49: Für meinen Kunden genau.
00:08:51: ja da ist das so.
00:08:52: und das spannendste wie ich finde es dass wir hinterher wissen in welchem Auto oder in welchem Lkw sind unsere Teile drin und wo wird das eingebaut?
00:09:06: Welche Funktion hat das hinter, also was hält es zusammen und warum muss die Schraube oder die Mutter oder ein Helikoi so sein wie er ist damit es eben funktioniert.
00:09:19: Das ist eigentlich super spannend.
00:09:21: man hat dann auch so Telefonkonferenzen und unser Kunde oder Videocalls.
00:09:26: Unser Kunde arbeitet halt weltweit, das heißt dann sitzt du mit Indern, Polen, Türken zusammen in so einem Videocall und alle gucken auf die CAD-Daten von einem neuen Kompressor und dann siehst du die Schraube wie sie animiert eingebaut wird und dann wird dir das alles erklärt.
00:09:46: Das ist eigentlich das richtig spannende.
00:09:49: wie ich finde
00:09:50: Gibt es vielleicht ein Projekt von dem du uns erzählen kannst, was du so begleitet hast?
00:09:55: Wo man also zumindest einen kleinen Einblick da reingeben damit wir uns ein bisschen vorstellen können wie das dann so läuft.
00:10:02: Also wenn das neue Auto oder das neue Modell eines bestehenden Autos fertig entwickelt ist auf dem Papier oder bei meinem Kunden zum Beispiel ein neuer Kompressor fertig designt ist.
00:10:21: Dann geht der Kunde quasi in den Anfrageprozess, das heißt es wird geschaut welche Bauteile brauchen wir um diesen Kompressor zu bauen?
00:10:31: Gehäuse, Federn alles mögliche aber eben auch unsere Schrauben.
00:10:39: und dann Ist das der Zeitpunkt, wo der Kunde sich unter anderem eben auch an uns wendet und ich dann eine E-Mail bekomme?
00:10:47: Wo drin steht, dass sie einen neuen Kompressor entwickeln.
00:10:53: In diesem Fall ist es für den E- Mobility Bereich also ein E-Kompressors.
00:11:00: Und dass Sie gerne Angebote hätten für die folgenden Schrauben.
00:11:07: Dann hast du meistens Zeichnungen dabei von den Schrauben, weil wir nie über Standard reden im Bereich Automotive.
00:11:14: Es gibt immer irgendwelche Sachen die dann abweichen vom Standard, weil sie ganz speziell auf die Anwendung passen müssen und dann ist es mein Job mir diese Zeichnung anzuschauen ob die inhaltlich erstmal passen.
00:11:28: Das ist hochtechnisch und wir könnten noch vier Podcasts aufnehmen um das alles zu klären.
00:11:35: Aber es wird geguckt, was für eine Oberfläche ist da drauf?
00:11:38: Was für eine Festigkeit sind alle Maße auf der Zeichnung drauf.
00:11:43: Dass man diese Schraube herstellen kann.
00:11:44: Sind die richtigen Maße darauf?
00:11:47: Ein Zweifelsfall?
00:11:48: ruft man intern noch Kollegen mit dazu.
00:11:51: Wir haben ja bei Bölow einen Bereich der Anwendungstechnik wo Ingenieure und Techniker im Innen- und Außendienst arbeiten Und dann eben auch den Kunden immer einer zugeordnet.
00:12:01: Dann würde ich meinen Techniker anrufen und sagen Kannst du hier mal drauf gucken, ist das überhaupt eine Schraube oder halte ich die Zeichnung falsch rum?
00:12:11: Und dann würden wir uns das eben anschauen und im Zweifelsfall würden wir sagen so geht das nicht.
00:12:17: Und würden dann den Kontakt mit dem Kunden treten.
00:12:20: Das wäre quasi unsere Initiative dass wir dann direkt an den Kunden rangehen und sagen also wir finden es hoch interessant.
00:12:26: Wir möchten das gerne aber so wie's gezeichnet ist funktioniert das nicht können wir mal ein technisches Gespräch haben, wo ihr uns zeigt.
00:12:34: Wo ihr diese Schraube einbauen wollt und was wollt ihr damit bewirken?
00:12:39: Dieses Gespräch gibt es im späteren Ablauf so einer Projektbearbeitung nochmal nämlich kurz bevor quasi die Aufträge vergeben werden.
00:12:48: Gibt das auch aber wir fordern das meistens schon relativ früh am Anfang ein.
00:12:55: Und wenn dann alles geklärt ist... Wenn wir Mengen wissen Wenn die Zeichnungen geklärt sind, wenn wir wissen wo es eingebaut wird.
00:13:03: Dann gibt es noch so administrative oder grundsätzliche Sachen, die geklärt werden müssen und da reden Von dem sogenannten SOP, also Start of Production.
00:13:14: Wann will unser Kunde in Serie anfangen diesen neuen Kompressor zu bauen?
00:13:20: Weil wir ja auch das Zeitfenster wissen müssen.
00:13:23: nur hast eine Herstellzeit von der Schraube Wir haben eine Bemusterungszeit du hast Lieferzeiten kommt immer darauf an in welchem Werk das gebaut wird.
00:13:32: wenn es in Europa ist dass alles okay.
00:13:35: Aber wir haben ja auch Werke in Übersee, also entweder in der USA oder in Asien.
00:13:41: In China, in Indien, in Korea und da hast du ja Seefracht hinter.
00:13:47: Also das heißt... Da wird die Ware dann mit dem Schiff geschickt und ist auf jeden Fall um die zwölf Wochen mit dem schiff unterwegs.
00:13:54: Das sind auch wieder Wochen, die man mit einkalkulieren muss im Projekt-Szenario.
00:13:59: Und das ist immer ganz gut, wenn du das ganz am Anfang weißt.
00:14:02: Weil du dann bei der Auswahl der Lieferanten und der Produkte eben auch auf die Fertigungszeiten gucken kannst versuchen kannst Einfluss zu nehmen oder dann eben bestimmte Hersteller Locations ausscheiden weil sie eine viel zu lange Herstellzeit beispielsweise haben.
00:14:20: Genau.
00:14:22: Und wenn das alles geklärt ist, dann fängt der interne Prozess an.
00:14:26: Das es an den Einkauf und eines Projektmanagement übergeben wird und dann eben versucht wird Hersteller oder Fertigungsmöglichkeiten zu finden.
00:14:37: Dann bekomme ich im besten aller Fälle so innerhalb von zwei drei Wochen die ersten Preise und kann mir das anschauen.
00:14:45: Und dann fangt der kaufmännische Teil an wo dann eben kalkuliert wird Und geschaut, wird den besten Preis für Kunde und vor allen Dingen für Böllorf zu errechnen.
00:14:56: Genau!
00:14:57: Dann geht das wartenlos, weil der Kunde holt sich eigentlich nur leider nicht nur bei Böllorfenpreis.
00:15:06: In der Automobilindustrie gibt es da eben dann auch ganz klare Regeln.
00:15:09: Das heißt er wird dann entschieden drei bis vier Bieter kommen ins Entrennen sozusagen, ins Finale.
00:15:18: Dort wird sich das dann in einem Sourcing-Community nochmal angeschaut, wo die Einkäufer und die Geschäftsleitung beim Kunden drauf schauen.
00:15:26: Und dann gesagt wird okay wir entscheiden uns für diese beiden haben alles was bei uns die Bedingungen sind erfüllen diese beiden Bieter?
00:15:37: Dann kommt das was ich ganz am Anfang gesagt habe ein sogenanntes Technical Review also ein technisches Gespräch wo dir noch mal die Anwendung erklärt wird usw.. Und dann gehen die mit dir aber auch noch mal die ganzen Qualitätssachen durch.
00:15:50: Also haltet ihr alle Qualitäzrichtlinien ein, im besten Allerfälle antworten wir auf alle Fragen mit Ja und dann versucht der Einkauf natürlich mit uns nochmal über den Preis zu reden und nachzuverhandeln.
00:16:03: Dann wartest du wieder und dann kommt im besten aller Fälle der Moment wo du eine Erstmusterbestellung erhältst und damit nominiert bist der Lieferant sein.
00:16:15: Okay, also steckt hinter dieser ersten Anfrage die an euch geht eigentlich schon wie du gerade schon erzählt hast ein ganz großer Prozess der hier intern auch schon durch viele Abteilungen schon durchgeht und das ist jetzt gesagt.
00:16:27: Das sind ja sehr technische Themen bei euch.
00:16:29: was genau gefällt ihr denn da dran so zum Beispiel an Zeichnungen mit den Schrauben damit zu arbeiten?
00:16:36: Das ist eine ganz tolle Frage.
00:16:41: Das macht mir einfach tierisch Spaß.
00:16:43: Also auf der einen Seite habe ich eine kaufmännische Ausbildung, hab ein kauf-männisches Studium gemacht.
00:16:49: es geht immer um Zahlen, Daten, Fakten aber alles sehr kaufmannisch und ich finde die Mischung machst also das ist oft wie so halber BWLer, halber Ingenieur so ne Mischungen Und das macht es halt spannend und Ich kann dir nicht genau erklären welches Gehen mir mitgegeben wurde Aber das macht mir total Spaß.
00:17:13: Also in Normen, in DIN und ISO-Normen nochmal nachgucken ist es wirklich so die Kundennormen noch mal lesen drauf achten ob das zusammenpasst usw.
00:17:24: Es macht Spaß!
00:17:30: Kann ihr das nicht anders erklären?
00:17:32: Das ist ja auch das Wichtigste eigentlich dabei.
00:17:34: Wahrscheinlich kommt doch deswegen deine Begeisterung für Schrauben dass du bei uns hier.
00:17:39: wir haben die Welt der Verbindung wo wir ganz viele verschiedene von unseren Produkten halt vorstellen können, auch für die Kunden und so.
00:17:45: Und da bist du ja seit zehn Jahren ungefähr ehrenamtlich geil und führst da entweder intern oder extern die Kunden oder auch Kollegen und Kolleginnen durch.
00:17:57: Was macht dir daran besonders Spaß?
00:18:00: Gibt es vielleicht einzigartige Situationen, die damals waren?
00:18:04: Genau!
00:18:05: Also wir haben seit ungefähr zehn Jahren plus minus gibt es einen... Programm oder eine Gruppe von Mitarbeitern, die ihre Leidenschaft für Verbindungselemente ehrenamtlich der Firma Willow zur Verfügung stellen.
00:18:20: Der Hintergrund ist letztendlich das es bei uns keine hauptamtlichen Mitarbeiter für Werksführungen oder ähnliches gibt und dass die Abläufe früher sehr, sehr kompliziert waren.
00:18:33: Wenn wirklich Kundenbesuche da waren um so eine Führung zu organisieren und hinzukriegen.
00:18:39: Zum einen haben wir ja unsere Ausstellung Die Welt der Verbindungen.
00:18:43: Das kann man sich wie so ein Messewerbeausstellung vorstellen, die bei uns eine halbe Etage in einem Gebäude ausmacht.
00:18:56: Wir gehen aber auch in die Fertigung, also wir Geiz dürfen auch in der Kunststofffertigung oder in die Automation, wo unsere Werkzeuge hergestellt werden.
00:19:08: Die Idee damals mich dazu zu bewerben war sogar sehr egoistisch damit ich eben in der Lage bin solche Führungen zu machen wenn unsere oder mein Kunde kommt und nicht darauf angewiesen Buchbarkeit von Kollegen, die das machen.
00:19:26: Über die Jahre ist es aber so dass das einfach unheimlich Spaß macht weil man letztendlich über den Teller ran guckt.
00:19:34: also man lernt andere Kunden kennen Man lernt intern ganz viele Mitarbeiter kennen.
00:19:40: Es gibt bei Bölhof ja Das Bölhoff Inside Programme, d.h.
00:19:45: neue Mitarbeiter die sechs Monatsgrenze der Betriebszugehörigkeit überschritten haben bekommen, also ein extra internes Schulungs-Event würde ich es nennen.
00:19:58: und in dem Rahmen geben wir zum Beispiel auch durch die Welt der Verbindungen und zeigen diesen Kollegen was Bölow alles kann.
00:20:05: Für die intern ist das ganz doll spannend weil Bölower ja so viele Bereiche hat und so viele Produkte hat und teilweise selber herstellt oder eben zukauft, ist das ganz spannend einfach zu sehen.
00:20:20: Was kann Bölow alles?
00:20:23: Und bei den Kunden eben die große Bandbreite unserer Kunden auch kennenzulernen aus welchen Branchen die alles kommen.
00:20:31: ich bin ja sehr automotiv lastig Ich bin immer nur in diesem Automotive Kontext aber wir haben ja ganz viel aus den anderen Industrien eben auch Kunden Wir sind ja breit aufgestellt Kunden aus dem Bereich der Medizintechnik bis zu Aerospace ist alles dabei über weiße Ware, Baumaschinen.
00:20:54: Alles Mögliche und das ist ganz spannend.
00:20:57: Und welche Führungen am allermeisten Spaß machen sind wir bekommen häufig auch Besuch von Schülergruppen?
00:21:04: Ja!
00:21:04: Das ist eine ganz andere Art von Führung.
00:21:08: Die haben ein ganz anderes Fragen, die haben ganz andere Erwartungen an so einer Führerung und sich dann eben darauf einzulassen.
00:21:17: Und das mit denen zu machen, dass ist ganz spannend genau.
00:21:22: Was war vielleicht da einer der lustigsten Momente die da so mit Schülergruppen entstanden sind?
00:21:27: Oder stechen sie vielleicht auch Fragen wo du jetzt nicht gerade vorbereitet bist, wo du denkst okay wenn jetzt jemand kommt Dann haben wir vielleicht die und die fragen und dann hast du direkt eine Antwort.
00:21:36: Vielleicht haben die da ja was, was eher in die andere Richtung geht Wo du denkest Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen, da so eine Frage zu stellen.
00:21:45: Tatsächlich ist mir das bei meiner allerersten Schüler-Erführungs genauso gegangen wie du das gerade beschrieben hast?
00:21:53: Natürlich sind wir auf bestimmte Fragen vorbereitet die so generalistisch passieren können bei Kunden und ich bin dann in diese Führung reingegangen und habe es mit denen gemacht und hatte dann irgendwann gefragt habt ihr noch Fragen?
00:22:09: Und dann kamen wirklich spannende Fragen, aber die mich aus dem Konzept gebracht haben und zum Schmunzeln gebracht haben.
00:22:17: Weil ich da nicht darauf vorbereitet war.
00:22:19: Das war der eigentliche Grund.
00:22:21: Es wurde dann gefragt ja also wenn man bei euch eine Ausbildung macht was verdient man denn?
00:22:28: Von wann bis wann muss man arbeiten?
00:22:30: und habt ihr ne Kantine?
00:22:33: dürfen wir als Azubis auch essen gehen?
00:22:37: das sind alles Total berechtigte Fragen und die treiben Schüler, die sich damit auseinandersetzen müssen jetzt arbeiten gehen zu müssen.
00:22:47: Total um.
00:22:48: aber ich war da überhaupt null drauf vorbereitet weil das meine erste Führung letztendlich war.
00:22:55: Ja was ist dann ja eigentlich auch eine gute Möglichkeit ich meine auch so um Azubis zum Beispiel anzuwerben wenn wir schon Fragen stellen können.
00:23:02: also zum Allgemeinen kannst du natürlich Wahrscheinlich schon was sagen, aber dann wenn die wirklich Interesse haben ist es ja cool dass sie schon mal so einen kleinen Einblick auch in den Arbeitsalter kriegen.
00:23:10: Ich meine da kannst du ja ganz viel erzählen.
00:23:12: Wir haben ja vorhin schon gesagt das Bölhof also Du hast es schon als Familienunternehmen beschrieben.
00:23:17: Wie ist das?
00:23:19: Wenn wir schon davon sprechen bei dir selber zu Hause?
00:23:21: Also du bist ja alleinerziehende Mutter Das weiß ich.
00:23:24: Wie bekommst du so Arbeit und deinen Familienleben unter einem Hut?
00:23:29: wie managest du das?
00:23:30: Ich
00:23:30: manage nicht nur Projekte auf der Arbeit, sondern mein zweites Projekt ist quasi meine Minifamilie.
00:23:38: Meine beiden Söhne müssen sich eben auch ganz strikt an so Ablaufpläne und Prozesse halten.
00:23:45: wenn wir das jetzt übertragen ums Privatleben.
00:23:49: Es wird auf der einen Seite es ist ganz viel Organisation dass das alles funktioniert.
00:23:54: Auf der anderen Seite arbeite ich aktuell ja auch noch nicht wieder Vollzeit Und so bekomme ich das hin.
00:24:02: Bezogen auf das Familienunternehmen und Böllhof im Speziellen, durch Gleitzeit, durch Abstimmungen, auch Homeoffice-Tage bekommt man ganz viel an unvorhergesehenen Katastrophen irgendwie geregelt.
00:24:24: Wenn mein großer Sohn krank ist, dann bespreche ich das im Team und mache ein Homeoffice.
00:24:30: Dann kann ich weiterarbeiten.
00:24:33: Und der große Sohn ist alt genug, dass er sich in der Zeit z.B.
00:24:37: auch selber beschäftigen kann.
00:24:38: Das funktioniert daneben.
00:24:41: Das sind alles so Kleinigkeiten, die sich wie einen Puzzle zusammenfügen ... und Bölow wirklich zu einem guten Arbeitgeber machen.
00:24:49: Ja, das ist ja wirklich so.
00:24:50: Dass es da viele Möglichkeiten gibt wo die hier Angebote haben dass man das auf jeden Fall gut unter einen Hut kriegt.
00:24:57: und wenn du dann wirklich Feierabend hast also das hört sich fast wieder ein Zweitjob an den du denn angehst mit den Kindern und so aber was machst Du dann?
00:25:04: vielleicht um durch zu entspannen oder von der Arbeit zumindest abzuschalten?
00:25:08: Also ich schaffe das relativ schnell von der arbeit abzuscheiten weil ich da zwei andere Arbeitgeber habe die ganz viel von mir verlangen quasi mit dem Ausstempel bei Böllhofs als Mama Taxi dann engagiert bin.
00:25:23: Also das alleine ist ja schon dann das Abschalten und beide Kinder haben viele Sportverpflichtungen, und dann sind wir den ganzen Tag unterwegs.
00:25:35: und wenn es dann irgendwann mal ruhig wird in der Wohnung oder am Wochenende.
00:25:42: Dann mag ich tatsächlich solche Sachen, wie ins Theater gehen oder ins Kino gehen.
00:25:48: Ich hoffe es kommt bald die Sonne und das gute Wetter zurück nach Bielefeld dann eben auch viel draußen sein.
00:25:56: Genau!
00:25:57: Oder mit Freunden treffen.
00:25:59: Ja sehr schön.
00:26:00: Jetzt sind wir so am Ende von deinem Arbeitstag und auch würde ich sagen am Ende unserer Folge.
00:26:04: Ich fand's sehr cool mit dir zu sprechen und einen kleinen spannenden Einblick in deinen Arbeitsalltag zu bekommen.
00:26:10: Danke dass du dabei warst.
00:26:11: Vielen lieben Dank für die Einladung.
00:26:13: Es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
00:26:15: Ciao, tschüss!
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