44 Jahre bei Böllhoff und kein bisschen müde – mit Einkäuferin Birgit Conrad

Shownotes

In dieser Folge ist Birgit Conrad zu Gast – Industriekauffrau im indirekten Einkauf bei Böllhoff und mit 44 Jahren Betriebszugehörigkeit eine der dienstältesten Mitarbeiterinnen am Standort Bielefeld. Im Gespräch erzählt sie, wie alles mit einem Ferienjob in der Qualitätskontrolle begann, was der indirekte Einkauf eigentlich umfasst – von Kartonagen über Messmittel bis zu 2.000 Überraschungseiern – und wie sich ihr Arbeitsalltag vom Schreibmaschinendurchschlag bis zur digitalen Rechnungsbearbeitung verändert hat.

Birgit berichtet außerdem, wie eine ihrer engsten Freundschaften direkt im Büro bei Böllhoff entstanden ist, was sie nach fast fünf Jahren Elternzeit bei der Rückkehr ins Unternehmen überraschte und worauf sie sich bei ihrem bevorstehenden Übergang in die Altersteilzeit am meisten freut.

Mehr Informationen über Böllhoff gibt es auch hier:

Transkript anzeigen

00:00:09: Insider, der Bölhoff-Podcast.

00:00:12: Heute zu Gast.

00:00:14: Wie geht Konrad?

00:00:15: Bei Bölhof arbeite ich als ... Als Industriekaufsfrau

00:00:19: und bin im

00:00:19: Einkauf als Einkäufer und tätig.

00:00:23: Das macht mich aus!

00:00:24: Ja meine Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Kontaktfreude.

00:00:32: Nach der Arbeit.

00:00:33: Sofa oder raus?

00:00:35: Raus.

00:00:38: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Bellov Insider Podcast.

00:00:42: Heute habe ich einen besonderen Gast, den ich spreche mit meiner Kollegin Birgit Konrad aus dem indirekten Einkauf.

00:00:49: Birgitt ist seit über vierzig Jahren bei Bölhoff und ich freue mich sehr, dass du heute hier bist.

00:00:53: Herzlich Willkommen!

00:00:54: Ja danke schön, freu mich auch.

00:00:57: Zum Anfang immer meine Frage oder meine Bitte, dass Du dich einmal selbst vorstellst und sagst was Dich über Bellof machst?

00:01:06: Mein Name, wie gesagt, Birgit Konrad und ich bin jetzt schon vierundvierzig Jahre bei Böllhof.

00:01:13: Ich habe hier in der Ausbildung im Jahr neunzehnt achtzig abgeschlossen und dann überwiegend im Einkauf tätig gewesen.

00:01:26: Du bist im indirekten Einkauf tätig, das weiß ich ja und vielleicht kannst du mal überhaupt erklären was der indirekte Einkauf ist weil ich glaube so viele Leute können sich da drunter gar nicht so viel vorstellen hier bei Bölthof.

00:01:39: Ja am indirektem Einkauf werden alle diese Artikel Güter beschafft, die nicht so zur Wertschöpfungskette gehören.

00:01:49: Wie zum Beispiel die Katonagen in denen wir unsere Artikel verpacken und verschicken das ganze Verbrauchsmaterial für die Logistik vom Etikett über Stretchfolien sowie auch Kleidung fällt in unser Portfolio Die EcoBenz, die für die Kundenbelieferungen benötigt werden Messmittel, also Bücher.

00:02:15: Es ist ein wie sage ich immer es ist ein großer großer bunter Blumstrauß.

00:02:21: Ja das auf jeden Fall und sehr viel Vielfältigkeit.

00:02:24: was bei uns auch noch liegt was sich sagen kann ist der Fuhrpark der bei uns gemanagt wird.

00:02:28: Das war echt auch ein spannendes Thema.

00:02:31: Aber bevor wir jetzt überhaupt mit deiner Karriere hier bei Bildhoff starten, hat das Ganze bei dir ja eigentlich viel früher angefangen.

00:02:37: Sogar vor deiner Ausbildung weil du hier einen Ferienjob gemacht hast.

00:02:41: Was hast du da gemacht und wie bist du vielleicht darauf gekommen?

00:02:44: Mit sechzehn durfte man ja ein Ferienjub dann machen und dann war ich drei Wochen in der Kontrolle.

00:02:52: nannte sich das damals also Qualitätskontrolle sozusagen und da musste Sprezzart, Teile kontrollieren.

00:03:03: Das waren aus Messing gefertigte Teile schön goldig und in der Mitte war ein kleines Blättchen.

00:03:13: Das musste man dann so über den Tisch rollern und gucken sind alle Plättchen drin?

00:03:19: Wenn es nicht der Fall war, wurde das aussortiert.

00:03:22: Ja und das hat man so den ganzen Tag mehr oder weniger gemacht Und hinterher abends, wenn man die Augen zugemacht hat, hat man nur noch alles goldig gesehen.

00:03:32: Oha ja!

00:03:33: Für acht Stunden Arbeit klingt das ja nach... naja fast Eintönigkeit würde ich sagen oder?

00:03:38: Ja war es auch.

00:03:40: Also ist einem da auch mal langweilig geworden?

00:03:43: Ja langweillig.

00:03:44: Es gab dann noch so drei vier andere Mädels, die dann auch diesen Perlenjob gemacht haben.

00:03:49: also bekam ein großes große Kiste in der Mitte gestellt ausgeschürt und jeder nahm sich Ja, auch dabei um uns unterhalten.

00:03:59: Stellen wir das sogar mal gesungen.

00:04:03: Um uns das Ganze ein bisschen netter zu gestalten.

00:04:06: Auch das war eigentlich klar.

00:04:08: es war sehr monotoner Arbeit aber wir haben so uns eigentlich ganz nett geschaltet.

00:04:13: ja.

00:04:14: Klingt doch gut.

00:04:14: auch wenn habt ihr dann gut hingekriegt würde ich sagen und aus deinem Ferienjob ist dann irgendwo die Ausbildung zur Industriekaufräuern standen die du dann später gestartet hast?

00:04:24: Obwohl du ja gar nicht so unbedingt hier bei Böllhoff arbeiten wolltest.

00:04:29: Ja!

00:04:30: Aber den Hintergrund kannst du gleich noch erklären, wie war denn sonst der erste Tag in deiner Ausbildung für dich?

00:04:35: Der erste Tag erinnere ich mich noch wirklich total gut dran.

00:04:40: Also es war sehr aufregend.

00:04:43: Ich wohnte damals nicht weit von Böllhof also noch bei meinen Eltern und dann bin ich schön mit dem Fahrrad und morgens hingefahren, ich glaube um ... Ach du, oder so war Treff mit den neuen Auszubildenden.

00:04:55: Genau hier im Gebäude wo wir jetzt sitzen ganz oben hatte der Herr Gallinat das war damals der Ausbildungsbetreuer sein Büro und da wurden dann alle empfangen und begrüßt.

00:05:07: und ja dann wurde man schon in die Bereiche aufgeteilt.

00:05:13: Ich musste in die Buchhaltung oder Export und Einkauf.

00:05:19: Und ich kam erst mal so in den Bereich Lager-Logistik, weil mein Vater war auch hier tätig.

00:05:27: Ja?

00:05:29: Und nach ein paar von ihm wusste das ich dann ... Von uns wusste dass sich ja die Ausbildung anfange und hat es gleich dann so mal kund getan sodass sie gleich Logistik kamen mehr doch weniger schon gleich jemand vertreten.

00:05:46: Ja, gleich am ersten Tag direkt durchstarten

00:05:49: und ja das wurde man dann alles kurz erklärt und nicht im vollen Umfang klar aber auch das war schon gleich einmal rein ins kalte Wasser.

00:05:59: Warum ich mich so gerne hier eigentlich erst anfangen wollte?

00:06:03: Mein Vater war ja nun mal hier und dann dachte ich auch ja wo mein Vater ist, nee ich möchte was anderes.

00:06:11: Da gab es sich aber dann doch so, dass ich aus den Damals muss man sich auf viel bewerben.

00:06:20: Es war auch wirklich nicht nur eine Ausbildungsplätze, sondern eine Schwämme an Ausbildungsplätzen will ich mal sagen.

00:06:30: und dann habe ich mich auch beworben mit diversen Einstellungenstests vollzogen.

00:06:36: Und dann war der Beruf so mit dem Ersten, die zugesucht haben dann lieber schon mal erstmal zugreifen.

00:06:46: Ja sicher ist sicher, ne?

00:06:47: Ja und im nachhinein beräuchte ich eigentlich keine einzige Minute hier.

00:06:52: Das hat man ja gemerkt.

00:06:53: wie gesagt ihr bist ja schon seit über vierzig Jahren hier und hast in dieser Zeit wahrscheinlich auch schon eigene Stationen hier durchlaufen wo du vielleicht mal so ein bisschen einen Überblick geben kannst wo du hier schon überall warst und gearbeitet hast.

00:07:06: Eigentlich überwiegend war ich immer am Einkauf tätig.

00:07:10: gleich nach meiner Ausbildung konnte ich sofort im Einkauf anfangen.

00:07:15: Auch damals Einkauf in praktisch der indirekte Einkauf, weil es war so der Kosteneinkauf und damals noch zu Bölow & Co.

00:07:24: Zeiten eben vor zwei Jahren.

00:07:29: Und das war der Fertigungsbetrieb was heute die Bölows Produktion ist.

00:07:38: war natürlich, da war ich dann lange Jahre bis nineteen-seixundneinzig, bis sich dann die Mutterschutz gegangen bin.

00:07:46: Dann fünf und ein halb Jahre später bin ich wieder zurückgekommen nicht gleich im Einkauf gelandet weil da war gerade so keine Stelle frei sag' ich mal, dann war ich ein bisschen im Export, dann habe ich meiner Kollegin eben bei den Schwesternabwicklungen geholfen also den Transport dahin

00:08:04: usw.,

00:08:05: unserer gefertigten Artikel.

00:08:08: Ja, das ging ungefähr so dreiviertel Jahr.

00:08:12: Und dann kam ich wieder zurück in meine Lieblingsabteilung Einkauf und zwar zu Michael Fleik ins Team.

00:08:21: Da habe ich aber erst keine indirekten Güter eingekauft sondern schon Verbindungselemente und da kam mich dann so wieder rein.

00:08:30: Ich bin ja auch erst wieder mit vier Stunden gestartet und ich konnte ab dem Zeitpunkt gar nicht mehr so schnell Gucken, wie die vier Stunden rum waren.

00:08:41: Also da ging das so richtig los.

00:08:48: Da habe ich auch gerne gearbeitet und dann wurde aber ein bisschen umstrukturiert bei Berlof Und dann kam ich zu dem Team von Gabi Gutke Einkauf-EC Teile und Kosteneinkauf.

00:09:01: Ich hatte den Bereich Kosteneinkauf übertragen bekommen Und das war auch so das Richtige für mich, weil ich konnte mich und kann auch heute mit dem ganzen Artikel identifizieren.

00:09:16: Ich kann mir jeder weiß was ein Karton ist, Kleidung wie auch immer und da habe ich deinem Bild vor Augen und hat mir bis jetzt immer Spaß bereitet.

00:09:28: im indirekten Einkauf dann gewesen und bis heute geblieben.

00:09:31: Ja, so kann man es sagen.

00:09:33: Sehr schön!

00:09:34: Du hast gerade gesagt dass du zwischenzeitlich ein Eltern-Zeit warst in dieser Zeitspanne also.

00:09:38: du hast gesagt fünf Jahre oder fünfeinhalb Jahre genau warst du da weg als du gegangen bist um wiedergekommen ist.

00:09:46: das ist ja schon eine lange Zeit.

00:09:47: sind da irgendwelche große Veränderungen passiert?

00:09:50: Ohja

00:09:51: Als ich gegönnen bin war das schnellste Fax Und wo ich wiederkam, war auf einmal ein Mail-System um Einsatz.

00:09:58: Das Memo-Ssystem und da musste ich mich erst mal mit anfeuern, sag' ich mal.

00:10:06: Ja natürlich!

00:10:07: Aber man hat mir die Zeit gegeben und doch das hat alles ganz gut geklackt.

00:10:12: Naja okay, das ist dann aber schon eine Riesenveränderung, wie man so sagt, also Packs zu E-Mail... Ein großer technischer Fortschritt.

00:10:21: Ja spannend!

00:10:22: Dann, wie gesagt, was wir im indirekten Einkauf, wo du bis heute geblieben bist.

00:10:26: Und vielleicht ... also bei uns das ist ja ein großer Teil von unserer Arbeit sind zum Beispiel Bestellungen.

00:10:32: Ist ja egal für was.

00:10:34: Vielleicht kannst du mal erklären, wie das so früher lief und wie das heute abläuft?

00:10:40: Weil da ist er bestimmt schon... auch einiges passiert und den Wandel einfach greifbar zu machen, dass die Leute das besser verstehen.

00:10:47: Wir fangen nicht gut wenn wir mal so einen Vergleich machen können.

00:10:50: Ja also direkt nach meiner Ausbildung war es halt so in der Einkaufsabteilung Es gab keinen Computer.

00:10:59: Die Bedarfe wurden uns gemeldet entweder bei Telefon aber die meisten kamen mit einer Pendelkarte Das heißt zum Beispiel die Fertigung, wenn sie im Spiralbohrer neuen brauchte.

00:11:11: Dann hatten die in ihrer großen Kartei eine rote Karte.

00:11:16: Da standen die Bezeichnungen des Spiralborers drauf.

00:11:19: Da konnten die die Menge eingeben dienen und so weiter und sofort Und dann wurde uns die Karte ins Büro gebracht von dem Abteilungsleiter oder wer gerade so Zeit hatte, also wirklich.

00:11:33: Und wir hatten bei uns ein das Pondon zu diesem Kasten mit den Karten stehen.

00:11:40: Wir hatten dann grüne Karten.

00:11:42: Also unter der Rubrik daneben Spiralbohrer musste ich dann suchen mir den passenden raus und auf der grünen Karte stand dann was weiß ich?

00:11:51: Mindestmenge!

00:11:52: Der Preis lieferrand Die Einkaufs- und Lieferbedingungen, alles natürlich per Hand notiert.

00:12:00: Dann hat man sich die beiden Karten genommen und dann hat man einen Bestellbogen in die Schreibmaschine eingespannt und hat alle schön darauf eingetippt der Hand.

00:12:12: Diese Bestellung wurde damit durchschlägen und die Bestellungen kamen an Ordner also Vorordner oder Unterschriftenmappe.

00:12:22: Und ja, am Ende des Tages oder spätnommeltag hat man dann diese Mappe dem Chef hingelegt mit zur Unterschrift.

00:12:30: Und da musste man noch in die Poststelle gehen dieser Mapper und dort wurden sie dann einkovoltiert und verschickt

00:12:39: Also per Hand und per Post.

00:12:43: Es war ja schon Luxus, ein paar Jahre später gab es dann schon die IBM Kugelkopf-Schreibmaschine und wo sich ein gewisser Text, wo man ihn auch einspeichern konnte.

00:12:53: Das war schon richtig klasse!

00:12:57: Und den Computer?

00:12:59: Den gab es erst so Anfang der Neunziger Da war das, meine ich die AS-Fürhundert.

00:13:06: Das System noch so ein großer dicker PC wie man es noch früher kennt schwarzes Bild und grüne Schrift

00:13:16: zurück dass sowas auch noch alles so weiß.

00:13:18: ja und heute?

00:13:18: Wie ist das heute?

00:13:20: Ja heute gibt's natürlich.

00:13:22: durch die ganzen technischen Errungenschaften sag' ich jetzt mal Man hat ja kaum noch Ablage, also die Bestellungen werden entweder in unserem neuen Bestellwesen gemeldet im Unwendes.

00:13:37: Dann guckt man da nochmal so drüber, drückt eigentlich aufs Knöpfchen, Freigabe und so weiter und dann geht die Beställung raus.

00:13:44: Und genauso in den drei... Da landen dann auch die Bedarfe im PPS an Hundert-Siebzig Bestellvorschläge, guckt man sich an.

00:13:52: Muss noch was angepasst werden.

00:13:53: Nee alles gut!

00:13:54: Man drückt aufs Knöpfchen zwei drei Mal und da geht auch die Bestellung raus.

00:13:59: Also es ist schon ja also Zeitersparnis ohne Ende gegenüber Frühjahr ne?

00:14:05: Ja absolut.

00:14:07: Dafür hat man aber auch andere Tätigkeiten herzubekommen oder die wurden auch im Laufe der Zeit gelockert, was ich auch ganz toll fand.

00:14:15: Also früher war es ja nur den Abteilungsleitern oder Chefs vorbehalten sage ich mal irgendwelche Verhandlungen mit dem Lieferanten zu führen und das finde ich ganz toll dass man das heute selbstständig entscheiden darf soll und ja eigentlich auch als Einkäuferin dann muss.

00:14:37: Aber das finde ich toll, dass einem da so viel Freiheit jetzt eingeräumt wurden im Laufe der Zeit und ja... Das macht das Ganze auch so spannend!

00:14:51: Also aus dem besten Preis erzielen.

00:14:58: Ja schön, alles ist also viel viel schneller geworden und natürlich auch irgendwo einfacher.

00:15:04: Ich meine bei uns läuft jetzt keiner mehr rum und bringt so eine Bestellung per Post in unsere Poststelle die muss zur Post usw.

00:15:10: Ja schön aber dann gibt es doch bestimmt irgendwo Geschichten die dann mal so passiert sind.

00:15:16: Du hast mir auch schon einiges erzählt, zum Beispiel von Kartonagen, die du bestellt hast oder hier ungefähr die Straße mit LKWs zugepackt war ... Was war da los?

00:15:27: Ja was war da Los!

00:15:29: Ich war selber ganz erschrocken.

00:15:30: also ich bekam auch die Mengen über Mittel, die ich bestellen sollte beziehungsweise wo ich eine Rahmenbestellung platzieren sollte über etliche Tausend Kartonnagen.

00:15:43: Gut, habe ich dann auch gemacht.

00:15:44: und dann stand er erst abruf an von einer Teilmenge, wo er gemerkt hat.

00:15:49: Das wäre ihm vielleicht wenn es hochkommt ein zwei LKWs oder so gewesen oder all nach.

00:15:54: Und über das Volumen da wusste ich auch nicht was das so ausmacht.

00:15:58: in Summe Ja, der Lieferant hat aber gemeint wir wollten alles abrufen.

00:16:05: Ich war hier die ganze Archimedesstraße bis zur Zentrale ungefähr fast zugepflastert mit Lkw's und dann kam ich einen Anrufer zur Zentrale.

00:16:16: Frau Konrad was haben sie denn bestellt?

00:16:19: Hier geht ja gar nichts mehr.

00:16:23: Ja, ich war auch völlig in Nöten und ich denke Gott!

00:16:27: Ich habe doch nur einen Teil abgerufen.

00:16:28: Das soll ein Teil sein.

00:16:30: Und naja wie sich dann herausgestellt hat einfach unser Lieferant ja einfach uns die ganze komplett erteilte Mengen von den Katonagen halt anliefern wollen.

00:16:43: Also das war schon wirklich... Ja, einmal in Nötenbau und hinterher konnten wir aber alle drüber lachen.

00:16:54: Und dann konntest du das Problem wahrscheinlich auch lösen so dass er nur das bekommen hat was du aufgeteilt hast?

00:16:59: Der überwiegende Teil ging dann zurück.

00:17:01: Es war dann immer noch von der Menge her sehr viel.

00:17:04: Aber wir hatten da ja unsere Hauspedition an der Hand und da wurden dann erstmal die Palettenzwitten belagert.

00:17:11: Denn der Kollege der mir den Auftrag teilt hat oder oder die Mengen vorgegeben hat Der war dann auch etwas sehr nervös.

00:17:21: Es war schon sehr...

00:17:23: Ja,

00:17:23: einmal wirklich sehr interessant.

00:17:25: Was war vielleicht so ein ganz spannendes Ding oder vielleicht auch eine kuriosere Sache die du mal bestellen musstest?

00:17:34: Kurioseste Geschichte die bestellen musste ja oder was ich organisieren musste das waren so Eier.

00:17:42: Okay.

00:17:43: Wir hatten hier unseren Familientag und Da war es so, dass auch die Helikopferdigung besichtigt werden konnte.

00:17:51: Wo jetzt der Bildungskampus angesiedelt ist, da war die Heliko-Fertigung und dann wurde aus dem Helikodrat Eierbecher gefertigt oder an diesem Tat so, das man als Besucher sich diese Fertigung angucken konnte.

00:18:07: Und da sollte dann jedes Kind ein Üei bekommen?

00:18:11: Und ja, dann hat man sich das so kurz vorher überlegt.

00:18:14: Samstags war die Veranstaltung und ich glaube erst Anfang der Woche oder so wurde ich damit konfrontiert?

00:18:21: Ja!

00:18:21: Bitte kaufen Sie mal so ... ... zweitausend ÖA-Eier oder so.

00:18:25: Ach ja... Ja, und dann habe ich hier so die Umgebung abgegrast und aus zwei größeren Einkaufszentren dann die ÖA alle aufgekofft.

00:18:38: Nicht schlecht, also auch so eine Aktion wie sie manchmal vorkommt.

00:18:41: Wir brauchen schnell bitte.

00:18:43: Ja, schnell bitte sofort am besten gestern.

00:18:46: Ja genau.

00:18:48: Ja schön!

00:18:49: Wenn du jetzt auf die letzten... Jetzt gerade sind es ja noch vierundvierzig Jahre zurückblickst.

00:18:55: Was sind so die größten Veränderungen von heute zu damals?

00:19:00: Also die größte Veränderung hat da der... Die Technik, die so Einzug gehalten hat das man.

00:19:07: Es ist alles schnelllebiger geworden.

00:19:11: Manchmal gut, manchmal nicht so gut weil es wird dann auch erwartet dass man sofort reagiert.

00:19:17: Aber diese manualen Tätigkeiten, Bestellung einklimpern irgendwas manuell raussuchen Ablage in Ordnen ist alles Geschichte.

00:19:29: also das ist alles schon einfacher.

00:19:35: Es gibt die digitalen Ordner, die man eben auf einen Platz platziert.

00:19:40: Da legt man alles ab das Wichtige und Rechnungsbearbeitung zum Beispiel kam immer sonst so ... Die Rechnung halt durch die Hauspost.

00:19:50: dann hatte ich nachher so so dreißig Stück da gesammelt oder so Und da musste sich die alle manuell kontieren mit manuellem Kontierungsbogen davor Der Hauspost in Hochhaltung und ja, das war schon viel aufwendiger sag ich mal.

00:20:06: Also da bin ich schon froh eigentlich über das Rechnungsprogramm was wir haben.

00:20:11: es nimmt einen doch schon viel Arbeit ab.

00:20:13: Ja also dieser technische Fortschritt einfach der die man total stark gemerkt hat.

00:20:18: Und dann mittlerweile oder fast forty fünf Jahre hier Was hält dich so lange an einem Ort?

00:20:24: Was findest du so besonders am Bündnerpfalz Arbeitgeber?

00:20:28: Ja, was ich immer gut gefunden habe.

00:20:30: Also man merkt dieses familiengeführte Unternehmen jetzt mittlerweile im vierter Generation.

00:20:38: Man ist da so... Ich bin ja ja mit groß geworden.

00:20:41: also wie Bölöf auch immer größer wurde und Natürlich hier am Standort Bielefeld hatte man so den Vorteil, die Bölöws waren ja auch immer vertreten.

00:20:53: Die haben einen immer wahrgenommen, wenn man über das Gelände gegangen ist und waren immer freundlich, fühlt sich auch gewertschätzt.

00:21:07: Das hat mir immer viel gegeben.

00:21:10: Und dann eben auch ... überwiegend im Einkauf tätig, eben auch immer das gute Verhältnis zu meinen Thiebkollegen und von den Fachbereichen mit denen ich zu tun habe.

00:21:25: Das Gute miteinander!

00:21:27: Ja,

00:21:27: sehr schön.

00:21:27: Das klingt auf jeden Fall so... Jetzt könntest du es hier auch noch bis zu deinen forty-fünf Jahren bei Böllhoffs sehr gut aushalten.

00:21:33: Oh

00:21:33: ja!

00:21:34: Was ist das

00:21:34: für dich?

00:21:36: Ja, ist sehr schön!

00:21:37: Wir wollen ja immer noch den Menschen hinter der Arbeit sozusagen kennenlernen.

00:21:43: Deswegen was machst du so wenn du Feierabend hast und nach Hause gehst und welche Rolle spielt vielleicht auch da deine Nebentätigkeit als Oma?

00:21:56: Neben Bölow habe ich dann, also für mich Familie steht so an erster Stelle.

00:22:01: Also meine Söhne kommen auch noch regelmäßig oder eine wohnt jetzt ja über Kassel aber andere wohnen hier in Burgoshausen und es ist öfter schon mal bei uns.

00:22:15: Dann durch meine Enkelkinder, mein Sohn hat ja schon auch eine kleine Tochter und meine Zietochter.

00:22:21: Also ich bin meinem Partner noch nicht verheiratet, aber bald!

00:22:27: Und die Tochter habe ich ja auch so mit Großwerden sehen und da ist auch schon die kleine Tochte also ein Enkelchen und man trifft sich ganz oft und erhält sich dann habe Ich habe einen großen Freundinnenkreis, sage ich jetzt mal.

00:22:43: Unter anderem auch Ex-Kollegin vom Börloff, wo ich mich mit treffe und ja das ist so dann meine Freizeitgestaltung und natürlich mein zukünftigen Mann dass wir da abends auch nochmal gerade im Sommer ein bisschen was unternehmen noch einmal irgendwo rausfahren am Wochenende sowieso.

00:23:02: Ja,

00:23:03: du hast gerade schon gesagt, Familie und Freunde sind dir besonders wichtig.

00:23:07: Und da gibt es ja eigentlich hier auch noch eine ganz schöne Geschichte die so durch Böllhoff entstanden ist.

00:23:12: Du hast ja nicht nur naja schon seit fast fünf vierzehn gearbeitet sondern hier ist auch ne besondere Freundschaft entstanden.

00:23:19: Wen hast du da kennengelernt?

00:23:20: Wie kam es dazu?

00:23:26: gerade ihre Ausbildung angefangen.

00:23:36: Und ich hatte damals gleich ein Einzelbüro, das ergab sich so wegen den Platzverhältnissen und bei mir war oft auch Treffpunkt der Ost zu bilden.

00:23:45: Sie kamen alle in das Büro, man hat sie unterhalten... Naja, da hatte ich also auch Monika dann an meiner Seite und mir ihr bisschen aus dem Bereich etwas erzählt oder sie hat mir auch geholfen wie auch immer.

00:24:01: Ja!

00:24:02: Er gab sich das so, dass wir uns dann getroffen haben.

00:24:05: Weil auch so nach der Arbeit, weil wir haben gemerkt, so fällenlinie passte und mittlerweile sind wir schon jetzt sich einviertzig zweiundvierzig Jahre bald befreundet.

00:24:17: Also fast so lange wie du hier bei Bülöf auch schon arbeitest oder warst ja bisschen früher noch?

00:24:23: Ja schön!

00:24:25: Und dann, also du hast es gerade schon angesprochen.

00:24:27: Du bist ganz bald verheiratet nochmal auch ein schönes Ereignis was in nächster Zeit passieren wird.

00:24:35: Dann gehst du aber auch Ende des Jahres in den Alters-Teilzeit und worauf freust du dich da?

00:24:40: Was wird dir vielleicht auch fehlen?

00:24:42: Also fehlen das weiß ich schon werden mir das Team die Kontakte zu den anderen Kollegen Fachbereichen Lieferanten also das wird mich schon fehlen.

00:24:53: Einige Lieferanten kenne ich ja auch über dreißig Jahre.

00:24:57: Und mittlerweile, das ist so ein... Ja man kennt sich!

00:25:01: Das ist wie gute alte Bekannte sage ich jetzt mal, weil es ja beruflich ist aber das wird mir fehlen.

00:25:08: also das muss ich schon sagen Ich freue mich da drauf auf meine Freundschaften bisschen wieder besser zu pflegen und zu können.

00:25:17: Kommen manchmal in einem Arbeitsalltag oder Arbeitswoche etwas zu kurz dann um mich, um meine Enkelchen mal ein bisschen mehr kümmern zu können und auch um mich.

00:25:30: Ja das sind doch sehr schöne Ausrichten die du da auf jeden Fall im Ausblick hast!

00:25:36: Und ich bin ja jetzt auch bei euch im Team in den indirekten Einkauf.

00:25:39: wenn du jetzt so zum Schluss mir etwas mit auf dem Weg geben könntest was wäre das?

00:25:43: So hast du irgendwie einen Tipps die du noch mit der langjährigen Erfahrung, die du dann natürlich auch mitnimmst.

00:25:49: Aber mir natürlich auch schon viel weitergibst und mitnommst.

00:25:53: Ja also immer einfach viel Spaß am Neuen.

00:25:58: Also es gibt ja fast täglich neue Aufgaben kleine Herausforderungen sei es irgend ein Produkt zu beschaffen oder für einen Fachbereich gerade mal eine kleine Dokumentation Diversen Tickeln zusammenzustellen, dann auch kontaktfreudig zu sein.

00:26:21: Kein Kontaktscholz zu haben.

00:26:25: Ja, ist ja auch bei uns eigentlich total wichtig dieses Kontakt freudig sein und auch irgendwo bisschen Flexibilität.

00:26:30: Genau, Flexibilitet!

00:26:31: Bei uns ist ja eigentlich kein Tag wie der andere.

00:26:33: Ich sehe es ja bei dir... Du bist an einem Thema dran das Telefon klingeln du bist irgendwie da woanders, du wirst rausgerissen.

00:26:40: also da ist auf jeden Fall sehr viel Bewegung auch drin was ich zum Beispiel auch sehr spannend finde bei dem was ihr macht.

00:26:47: Ja von meiner Seite aus sehen wir jetzt schon beim Ende.

00:26:51: Ich danke dir dass du da warst So einen großen Teil eigentlich von deiner Karriere über Böllof natürlich auch privat erzählt hast.

00:26:59: Schön, dass du da bist!

00:27:01: Ja,

00:27:01: ich danke dir

00:27:02: schon!

00:27:03: Ciao!

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